Aerwins Xturismo Hoverbike Aerwins Technologies
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Ultraleicht-Flugzeug: Hoverbike Aerwins Xturismo

Aerwins Xturismo auf der Detroit Motor Show Flug-Mobil für 777.000 Dollar

Im September 2022 stellte die Firma Aerwins ihr Xturismo im Rahmen der Detroit Auto Show vor. Die Flugmaschine mit Vierzylindermotor wird nun als Limited Edition angeboten – für 777.000 Dollar.

Das Xturismo ist kein Auto, kein Motorrad und kein klassisches Flugzeug, sondern eine Mischung aus all dem. Zwar wird es vom Hersteller wie vom Volksmund "Hoverbike" genannt, also Schwebe-Motorrad, doch das stimmt so eigentlich nicht. Es hat keine Räder, und es kann nicht nur schwebend über den Boden gleiten wie ein Luftkissenboot. Eine Drohne ist es auch nicht, denn es wird nicht ferngesteuert. Mit aufsitzendem Pilot erinnert es an diverse einsitzige Fluggeräte aus Science-fiction-Filmen wie etwa Star Wars. Technisch korrekt beschrieben ist das Xturismo ein Ultraleicht-Flugzeug.

Ultraleichte 300 Kilo

Angeblich wiegt das Xturismo nur 300 Kilogramm. Möglich ist das durch den großzügigen Einsatz des bewährten Leichtbaumaterials Carbon, also laminierter Kohlenfasern. Für Luftfahrt-Verhältnisse sind 300 Kilo tatsächlich ultraleicht. Anstelle der Räder hat das "Hoverbike" zwei große Propeller. Mit denen wird Auftrieb erzeugt, um vom Boden abzuheben. Damit das gelingt, und damit auch die Gesamtproportionen passen, sollte der Pilot oder die Pilotin übrigens nicht mehr als 100 Kilogramm wiegen. An jeder Ecke der Maschine befindet sich jeweils ein weiterer kleinerer Propeller zur Stabilisierung sowie zur Steuerung – wofür auch aufwändige Sensorik, Elektronik und Software erforderlich ist.

Von jeweils einem starken Elektromotor werden die vier Steuerpropeller angetrieben. Sie surren, wie man es von Drohnen kennt. Allerdings werden sie im Betrieb deutlich übertönt vom Antrieb für die beiden Hauptpropeller. Denn dabei handelt es sich um einen hochdrehenden Reihenvierzylinder-Benzinmotor. Hersteller Aerwins nennt hierzu keine Details, doch dem Vernehmen nach stammt das Motorradtriebwerk von Kawasaki. Entweder vom supersportlichen Modell Ninja ZX-10 R oder von der Edel-Kleinserie Ninja H2R – mit Kompressor. Gut möglich, dass hier ein Lader im Spiel ist, denn dann erscheint die Nennleistung plausibel zum Hubraum: 170 kW, also circa 230 PS, aus rund 1.000 Kubik. Ein komplett elektrischer Antrieb wäre zwar zugleich moderner und einfacher, aber mitsamt Akkuzellen nicht zweckmäßig. Stichwort: Gewicht.

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Pro Minute läuft ein Liter Sprit durch

Mit 40 Litern Sprit im Tank sollen 40 Minuten Flugdauer möglich sein. Das würde einen Liter Verbrauch bedeuten – pro Minute. Dabei soll das Xturismo bis zu 100 horizontale km/h erreichen. Für ein Fluggerät ist es damit zwar relativ spritsparend, aber auch relativ langsam.

Eigens für die Vermarktung des Xturismo – sowie gegebenenfalls nachfolgender Modelle – ist die Firma und Marke Aerwins gegründet worden. Passend zur Produktvorstellung in Detroit, hat Aerwins auch eine Niederlassung in den USA, im Bundesstaat Delaware. Hintergrund und Vorgeschichte zu Aerwins und Xturismo sind indes in Japan zu finden. Bei A.L.I. Technologies in Tokio. Von dort kommen die Entwickler des Xturismo, und die sind bekennende Star Wars-Fans.

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Echt flugtauglich und echt teuer

Dass das Xturismo wirklich fliegen kann – und auch wieder kontrolliert landen kann – ist in Detroit öffentlich demonstriert worden. Und nun wird es zum Kauf angeboten, in doppelter Hinsicht exklusiv: als Limited Edition für jeweils 777.000. Für 20.000 Dollar Anzahlung darf reserviert werden. Wie viele Exemplare diese Limited Edition umfasst, ist nicht bekannt. Interessenten, die mehr als eine Dreiviertelmillion Spielgeld locker machen wollen, sollten jedoch bedenken, dass die Zulassung dieses Fluggeräts noch nicht abschließend geklärt ist. In Japan gilt das Xturismo angeblich nicht als Flugzeug, sondern als Fahrzeug, doch die meisten anderen Länder – auch die USA – beurteilen das anders. Dann wird die jeweils erforderliche Fluglizenz zu klären sein. Und die Versicherung für Unfälle – oder Abstürze. Bis eine preisgünstigere Ausführung folgt, die angeblich bereits geplant wird und dann circa 50.000 Dollar kosten soll, werden derlei Formalitäten wohl immer noch so außergewöhnlich wie schwierig sein.

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Fazit

Eine Riesendrohne zum Draufsitzen, sensationell und faszinierend. Zumal die japanischen Ingenieure – und Star Wars-Fans – es nicht bei visionären Entwürfen belassen haben, sondern dieses Gerät konsequent fertig entwickelt haben. Es ist zwar sehr teuer, aber es kann wirklich fliegen.

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