Außen klein, innen groß: Der Kia EV2 überzeugt im Test

Kia EV2 im Test
Kompakter Stromer mit praktischen Qualitäten

ArtikeldatumVeröffentlicht am 28.06.2026
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Der Dateiname nennt das Modell "Kia EV2 RG26". Das Bild zeigt einen Kia EV2 RG26 als SUV in Seitenansicht auf einer Landstraße in Bewegung. Die Aufnahme ist dynamisch, mit unscharfem Hintergrund und klar erkennbarem Fahrzeug.
Foto: Rossen Gargolov

Der Kia EV2 ist mit einem 42,2-kWh-Akku ausgestattet, der zwischen den Achsen platziert ist. Mit einem Leergewicht von 1.601 Kilogramm zählt er zu den leichteren Elektro-Modellen. Die Synchronmaschine an der Vorderachse liefert 108 kW (147 PS) und ein Drehmoment von 250 Nm, was eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,8 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h ermöglicht.

Die maximale Reichweite beträgt bis zu 276 Kilometer bei einem Verbrauch von rund 16 kWh pro 100 Kilometer. Im Testmittel liegt die Reichweite bei etwa 229 Kilometern.

Ladeleistung und Energieversorgung

Ein Highlight des Kia EV2 ist seine Ladeleistung. An einer Wallbox kann das Fahrzeug optional mit bis zu 22 kW geladen werden (Aufpreis: 990 Euro). Am Schnelllader erreicht er eine maximale Ladeleistung von etwa 115 kW. Praktisch ist die Möglichkeit zur bidirektionalen Energieabgabe mittels V2L-Adapter.

Alltagstauglichkeit und Innenraumkomfort

Trotz kompakter Außenmaße bietet der Kia EV2 ein großzügiges Raumangebot. Die Rücksitzlehnen lassen sich umklappen, wodurch eine ebene Ladefläche entsteht. Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 403 und maximal 1.201 Liter. Ein Teil des Stauraums wird von einem Subwoofer und dem Reifenreparaturset beansprucht.

Die Verarbeitungsqualität überzeugt: Häufig berührte Flächen sind hochwertig bestofft, während die übrigen Materialien klassenüblich aus Kunststoff bestehen. Die Bedienung erfolgt über beleuchtete Tasten und ein intuitives Digital-Menü.

Fahrverhalten und Sicherheit

Der Kia EV2 punktet mit narrensicherem Fahrverhalten dank Frontmotor-Layout und sauber abgestimmtem Fahrwerk. Der Wendekreis beträgt 10,9 Meter, was ihn in urbanen Gebieten wendig macht. Im Slalom-Test erreichte der Kleinwagen 63,7 km/h.

In puncto Sicherheit überzeugen Spurhalteassistenten und adaptive Abstandsregelung. Das Ein- und Ausparken ist per Fernsteuerung über den Schlüssel möglich. Die Rekuperation lässt sich individuell einstellen – vom Freilauf bis zum Einpedalmodus. Die Bremsleistung ist ebenfalls stark: Aus 100 km/h kommt der Wagen nach 34,9 Metern zum Stehen.

Fazit