Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD Test Achim Hartmann
Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD Test
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Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD Test 7 Bilder

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD

Wie schlägt sich der Siebensitzer-SUV im Test?

Mit der vierten Generation des Santa Fe hat Hyundai einen komfortablen SUV geschaffen, der im Gegensatz zu vielen seiner Konkurrenten auch im Gelände keine nassen Füße bekommt.

Mit einer Länge von 4,77 Metern ist der neue Santa Fe ein ganz ordentlicher Brocken. Ein Eindruck, den das Design durch den mächtigen Kühlergrill und schmale Tagfahrlicht-LED, die über den Scheinwerfern sitzen, noch verstärkt.

Das kennen wir zwar schon von den kleineren SUV der Marke, doch beim Santa Fe wirkt es stimmiger.

Gleiches gilt für den Innenraum: Der ist in der hier getesteten Topversion Premium nicht nur äußerst reichhaltig ausgestattet, sondern abgesehen von ein paar Plastikteilen, die sich zwischen die Lederelemente geschmuggelt haben, auch hochwertig eingerichtet.

Der Kofferraum fällt mit 547 bis maximal 1.625 Litern Volumen ebenfalls nicht zierlich aus. Im Ladeboden verstecken sich optional (für 1.400 Euro extra) zwei Sitze, auf denen allerdings nur Personen bis etwa 1,50 Meter Größe bequem reisen. Eine Reihe weiter vorn sorgt die im Verhältnis 60:40 teilbare Lehne für erhabenen Sitzkomfort, da sie sich bis in die Liegeposition schräg stellen lässt, zudem kann die ganze Bank verschoben und der Beifahrersitz von der Fahrerseite aus elektrisch vor- und zurückgefahren werden. Der Fahrer behält dank Head-up-Display und volldigitaler Tacho-Bordcomputer-Einheit, die sämtliche Fahrinformationen bereithält, immer den Überblick. Auch das serienmäßige Infotainment lässt sich intuitiv bedienen, könnte aber schneller reagieren und Navi-Karten höher auflösen. Außerdem fehlen Echtzeit-Verkehrsdaten und eine Sprachsteuerung, die auch ohne gekoppeltes Handy funktioniert.

Starker Diesel, komfortable Automatik

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD Test
Achim Hartmann
Komfortabel ist der Santa Fe, Kurven bringen ihn kaum ins Wanken.

Schauen wir mal, was der Santa Fe auf der Straße und im Gelände kann. Auf Knopfdruck erwacht der 2,2-Liter-CRDi, der bereits die Euro-6d-Temp-Norm erfüllt. Trotzdem ist er ein Selbstzünder vom alten Turboschlag, mit allem, was dazugehört – vom Turboloch bis zum oben abflachenden Schub. Der Diesel wirkt dank 200 PS und 440 Newtonmetern Drehmoment jedoch nur akustisch angestrengt, beschleunigt mit 9,6 Sekunden auf Tempo 100 zügig und steht bei einer Vollbremsung aus diesem Tempo bereits nach 36 Metern.

Traktion ist dank des variablen Allradantriebs immer ausreichend vorhanden, fürs Gelände lässt sich der 4x4 auch permanent einlegen. Damit durchwatet der Santa Fe bis zu 50 Zentimeter tiefe Gewässer. Doch auch auf der Straße fühlt sich der Hyundai wohl: Die neu entwickelte Automatik wechselt ihre acht Gänge nahezu ruckfrei. Zwar lässt sich das Fahrverhalten durch Fahrmodi anspitzen, allerdings wirken sich diese vor allem auf Cockpit-Animation, Lenkung und Gaspedalansprache aus, nicht aber auf das Fahrwerk.

Im Test genehmigte sich der fast zwei Tonnen schwere SUV passable 8,7 Liter auf 100 Kilometer. Das klingt nicht schlecht, doch der Preis von 53.600 Euro ist kein Pappenstiel.

Fazit

Guter Fahrkomfort, reichhaltige Ausstattung und Platz für sieben Personen haben ihren Preis.

Technische Daten

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD 7-Sitzer Premium
Grundpreis 53.600 €
Außenmaße 4770 x 1890 x 1705 mm
Kofferraumvolumen 547 bis 1625 l
Hubraum / Motor 2199 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 147 kW / 200 PS bei 3800 U/min
Höchstgeschwindigkeit 203 km/h
0-100 km/h 9,6 s
Verbrauch 6,3 l/100 km
Testverbrauch 8,7 l/100 km
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