Skoda Octavia Combi, Skoda Superb Combi, Exterieur Hans-Dieter Seufert
Skoda Octavia Combi, Skoda Superb Combi, Exterieur
Skoda Octavia Combi, Interieur
Skoda Superb Combi, Interieur
Skoda Octavia Combi, Interieur 19 Bilder

Sie haben das Limit frei verfügbarer Artikel für diesen Monat erreicht.

Registrieren und kostenlos weiterlesen

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Lohnt der Aufstieg: Skoda Octavia und Superb

Skoda Octavia Combi und Superb Combi im Test Lohnt sich der größere Superb?

Der geräumige Octavia Combi ist mit dem Modellwechsel noch attraktiver geworden, doch der viel teurere Superb Combi bietet vor allem den Fondpassagieren mehr Platz. Klären wir also, welche Vorteile er sonst für sich verbucht.

Schon 1990 hat VW erste Skoda-Aktien gekauft und den Hersteller 2000 vollständig übernommen. Seitdem hat die tschechische Marke ihre Mo­dellpalette kontinuierlich mit VW-Technik ausgebaut und das einstige Billig-Image abgelegt. Heute sind Skoda-Modelle in allen Belangen nah an die Wolfsburger gerückt, was auch preislich gilt.

35.670 Euro kostet ein Octavia Combi 2.0 TDI in gehobener Style-Ausstattung, 43.860 Euro sind es beim Superb Combi Style mit dem gleichen 150-PS-Diesel. Auf gut 5.000 Euro sinkt die Differenz bei angeglichener Ausstattung mit Matrix-LED-Licht, elektrischen Ergositzen und E-Heckklappe plus Kleinkram.

Skoda Octavia Combi, Interieur
Hans-Dieter Seufert
Mit dem dem Modellwechsel wurde der Octavia digitaler und aufgeräumter. Die Klimasteuerung läuft ausschließlich per Touchscreen.

Im 17 cm längeren Superb gibt es vor allem noch mehr Beinfreiheit im Fond (+ 75 mm), die schon im Octavia richtig anständig ausfällt. Mit 660 Litern hat der knapp längere Gepäckraum nur 20 Liter Vorsprung. Hier wie dort gibt es eine Fernentriegelung für die bequeme Rückbank und Platz für das Rollo unter dem Ladeboden, genau wie eine 12-Volt-Buchse im Kofferraum sowie optional einen 230-Volt-Anschluss im Fond.

Neben der Größe vermittelt der Superb den Klassenunterschied auch mit Solidität, denn auf schlechten Straßen hört man eher im Octavia mal eine Verkleidung leicht vibrieren, obwohl die Materialien ähnlich gut anmuten. Der gleiche Eindruck entsteht in puncto Fahrwerksgeräusche, wobei sich die Konstruktionen mit MacPherson-Feder­beinen vorne und Mehrlenker-Hinterachsen gleichen.

Eine Fahrwerksfrage

Mit hohem Komfort überzeugen beide, doch die Aufbaubewegungen sind im Superb stark genug, um seine Abstimmung zur Geschmackssache zu machen. So taucht die Frontpartie auf langen Bodenwellen mitunter ziemlich tief ein und kippelt anschließend leicht. Mit den optionalen Adaptivdämpfern wäre das womöglich anders, doch die hat hier nur der Octavia-Testwagen. Der lässt im Comfort-Modus zwar auch ausgeprägte Aufbaubewegungen zu, kontrolliert sie aber präziser und reduziert sie im Normal-Modus spürbar.

Skoda Octavia Combi, Skoda Superb Combi, Exterieur
Hans-Dieter Seufert
Trotz gleichen Antriebs ist der etwas dynamischere Octavia im Testverbrauch einen halben Liter sparsamer.

Über Land bewegt sich der 135 kg leichtere Octavia zwei Klassen agiler und bleibt bei Kurventempi noch entspannt, die sich im stark wankenden Superb schon abenteuerlich anfühlen. Weil beide eine sichere Abstimmung und eine kommunikative Lenkung haben, klappt das Schnellfahren bei Bedarf aber auch mit dem Großen problemlos.

Unter beiden Motorhauben steckt der Zweiliter-TDI EA288 evo, der aus dem Stand einen Moment braucht, grundsätzlich aber ausreichend zügig auf Gaspedalbefehle reagiert und auch den Superb adäquat motorisiert. Dessen Testverbrauch von 6,3 l/100 km unterbietet der Octavia sogar noch um 0,5 Liter.

Im Großen läuft die Bedienung mit der optimalen Klimasteuerung dagegen etwas weniger touchlastig ab. Wer zudem statt des hier gezeigten Columbus- (Extra) das serien­mäßige Bolero-Infotainment nimmt, erhält zwar einen kleineren Bildschirm, aber auch einen Drehdrücker plus Lautstärkeregler am Touchscreen. Apple CarPlay und Android Auto gehören dazu, eine Navi-Software gibt es als Upgrade. Im Octavia arbeitet nur das Basissystem Swing mit Drehreglern (ohne Navi und Smartphone-Integration). Das Columbus-Gerät im Testwagen ist im Test zweimal abgestürzt, hat sich jeweils erst nach einer Zündung-aus-an-Prozedur wieder gefangen.

Fazit

Der qualitativ noch höherwertige Superb hat die bessere Bedienung und luxuriöse Beinfreiheit im Fond. Wer die nicht braucht, bekommt im ebenso komfortablen und viel günstigeren Octavia ein immer noch üppiges Platzangebot mit ähnlich großem Kofferraum.

Technische Daten

Skoda Octavia Combi 2.0 TDI SCR Style Skoda Superb Combi 2.0 TDI SCR Style
Grundpreis 37.860 € 46.890 €
Außenmaße 4689 x 1829 x 1453 mm 4862 x 1864 x 1462 mm
Kofferraumvolumen 640 bis 1700 l 660 bis 1950 l
Hubraum / Motor 1968 cm³ / 4-Zylinder 1968 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 110 kW / 150 PS bei 3000 U/min 110 kW / 150 PS bei 3500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 222 km/h 212 km/h
0-100 km/h 8,3 s 9,9 s
Verbrauch 3,8 l/100 km 4,0 l/100 km
Testverbrauch 5,8 l/100 km 6,3 l/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
Mittelklasse Tests Audi S6 Avant TDI Quattro, BMW 540d Touring xDrive Audi S6 Avant TDI und BMW 540d Touring im Test Die letzten sportlichen Diesel-Kombis?

Wer hat im bayrischen Diesel-Kombi Test die Nase vorn?

Skoda Superb
Artikel 0 Tests 0 Generationen 0 Videos 0
Alles über Skoda Superb