Mansory Venatus Mansory
Mansory Venatus
Mansory Venatus
Mansory Venatus
Mansory Venatus 8 Bilder

Lamborghini Urus wird Mansory Venatus

810 PS-SUV im Blaumann

Mansory verwandelt den SUV in einen 1.000 Newtonmeter starken Karbonblitz. 320 km/h Spitze und eine Sprintzeit von 3,3 Sekunden sind das Ergebnis. Der Preis: 654.500 Euro.

Horrorfilm-Regisseure sorgen gerne mit einem einfachen Trick für einen Schocker zwischendurch: Der Protagonist steigt bei Dunkelheit in sein Auto. Bevor er losfährt stellt er den Innenspiegel noch richtig ein und plötzlich sieht er eine furchterregende Gestalt auf dem Rücksitz, die ihm Sekundenbruchteile später an die Gurgel geht. Ein ähnliches Gefühl dürften herkömmliche Autofahrer haben, wenn sich beim Checken des rückwärtigen Verkehrs im Spiegel auf einmal die Front des 654.500 Euro teuren Mansory Venatus auftürmt.

Mansory Venatus
Mansory
Schon serienmäßig ist der Urus kein Kind von Traurigkeit. Der Venatus wirkt dennoch wie ein vom Teufel besessener böser Zwilling.

Die gewaltige Erscheinung im ausladenden blauen Carbon-Gewand mit neongrünen Akzenten basiert auf dem Lamborghini Urus – und schon der ist nicht der Inbegriff dezenten Understatements. Der Venatus-gewordene Lamborghini setzt sich aus mehreren Komponenten eines umfangreichen Bodykits zusammen. Am Heck ersetzen mittig platzierte Endrohre die vierflutige Abgasanlage des Serienmodells. Eingerahmt wird die dreieckige Auspuff-Komposition von einem wuchtigen Diffusor, der aussieht, als wolle er die Luft nicht leiten, sondern gänzlich vertreiben – und böse Geister gleich mit.

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Drei Spoiler am Heck

Motorhaube, Kotflügel und Spiegelkappen aus Carbon stehen selbstredend ebenfalls im Katalog. Dazu kommen Dachspoiler, Heckspoiler und Spoilerlippe – damit vereint der Venatus die heilige Spoiler-Dreifaltigkeit an nur einem Heck und sieht dabei trotzdem noch aus, als könnte er den einen oder anderes Exorzismus vertragen.

Mansory Venatus
Mansory
Veredler Mansory ist bekannt für den exzessiven Einsatz von Kohlefaser-Bauteilen.

Für die Felgen schlägt der Edel-Tuner seine 24 Zoll große Leichtmetallräder mit der Bezeichnung CV.7 Air in Schwarz vor. Auf Wunsch werden die Räder auch individuell lackiert. Bei so viel Individualisierung darf der Innenraum nicht zu kurz kommen. Mittel der Wahl ist – wenig überraschend – Carbon. Ein Zierleisten-Set aus sieben Teilen, die sich über Armaturen und Türverkleidung erstrecken ist im Angebot, dazu kommen ein umdesigntes Lenkrad inklusive Schalt-Paddel aus Carbon. Woraus die Einstiegsleisten bestehen, brauchen wir Ihnen vermutlich nicht zu sagen. Und was im Cockpit nicht aus Kohlefaser besteht, hüllt Mansory in Leder.

Antriebseitig hat der Tuner nach fast einem Jahr Wartezeit eine ordentliche Schippe draufgelegt. So leistet der V8-Twin-Turbo-Motor nun statt 650 PS feiste 810 PS. Das Drehmoment ist von 850 Newtonmeter auf nun 1.000 Newtonmeter gestiegen. Nach 3,3 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, bei 320 Kilometer pro Stunde ist Schluss. Alternativ kann ein etwas zahmerer Venatus mit 745 PS und 960 Newtonmetern für ab 386.750 Euro geordert werden.

Fazit

Wie fast immer in Sachen Tuning lautet das Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Die Individualisierung von polarisiernden Auto-Modellen ist ja quasi die spitzeste Ausprägung von „Geschmackssache“. Und schmecken muss es nicht jedem. Auf jeden Fall ist es immer wieder schön zu sehen, dass sich manche Auto-Verrückten nicht zu schade sind, auch wilde Kreationen auf die Räder zu stellen. Mansory geht da häufig mit entsprechend Beispiel voran.

Lamborghini Urus
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