09/2020, Black Box Richter Porsche Cayenne Nebulus Black Box Richter / Miranda Media

SUV-Tuning von Black Box Richter und HGP Turbo

Nebulöser Porsche Cayenne mit 962 PS

Dieser Porsche Cayenne macht nicht nur durch seine ungewöhnliche Folierung auf sich aufmerksam. Auch die technischen Daten scheinen nicht von dieser Welt zu sein.

Das eigenwillige Design dieses Porsche Cayenne kommt nicht von ungefähr: Die niederbayerische Klamottenmarke Nebulus nutzt den schnellen SUV für Außendienst- und Promotion-Aufgaben. Da kann eine auffällige Folierung nicht schaden, selbst wenn die Bekleidung eher einem zurückhaltend-skandinavischen Design folgt.

Aufwändige Folierung in Mattschwarz und Rot

Der neue Look ist eine Kollaborationsarbeit: Kreiert hat ihn die Firma 811 Design in Erftstadt, während die Österreicher von Black Box Richter mit der Ausführung beauftragt waren. Und die nahm nicht umsonst eine gute Woche in Anspruch. Schließlich musste der ab Werk in Weiß-Metallic lackierte Cayenne nicht nur in der Sonderfarbe Obsidian Black Matt foliert, sondern zusätzlich noch mit einer Folie in Ruby-Red beklebt werden, deren Linienlayout unterschiedliche Stärken aufweist. Die Felgen greifen den Ton auf, während die durchschimmernden gelben Bremssättel einen farblichen Akzent setzen.

09/2020, Black Box Richter Porsche Cayenne Nebulus
Black Box Richter / Miranda Media
Die Farbe der Felgen korrespondiert sehr gut mit den Streifen der Folierung.

Weil der Porsche Cayenne Nebulus komplett auf ein Bodykit verzichtet, sieht man ihm seine Kraft gar nicht an. Dabei hat sich um diese HGP Turbo gekümmert. Und wer die Arbeit der Schwaben kennt, der weiß, dass dort nicht nur Alibi-Tuning betrieben wird. So auch hier: 962 PS und maximal 1.250 Newtonmeter sind 412 PS und 480 Newtonmeter mehr, als der stärkste reine Verbrenner-Cayenne (Turbo) aktuell bereitstellt.

Aufwändig modifizierter Turbomotor

Klar, dass das nicht im Handumdrehen zu bewerkstelligen ist. Die Serien-Lader rüstet HGP mit größeren Turbinenwellen und ebensolchen Verdichterrädern auf. Vor den Turbos sitzen nun Ansaugstutzen mit vergrößertem Querschnitt; auch die Ansaugschläuche bieten nun ein größeres Volumen. Hinzu kommen verstärkte Axiallager, vergrößerte Turboladereingänge, andere Ladedrucksensoren sowie ein neuer Luftfilterkasten samt Sportluftfilter. Im Zuge der Neuprogrammierung des Motor-Steuergeräts wird auch die serienmäßige Topspeed-Begrenzung (sie greift beim Cayenne Turbo bei 286 km/h ein) aufgehoben.

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Fazit

Dieser Porsche Cayenne kommt gleichzeitig böse und zurückhaltend daher. Böse wegen der enormen Leistungssteigerung und der ungewöhnlichen Folierung; zurückhaltend wegen eines fehlenden Bodykits. Ob's gefällt, muss – wie immer – jeder selbst wissen.

Porsche Cayenne
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