Zum Jahresauftakt zeigen sich die Pkw-Neuzulassungen in der EU leicht rückläufig. Wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilt, wurden im Januar in der EU insgesamt 799.625 Autos neu in den Verkehr gebracht. Das sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr. In Gesamteuropa beliefen sich die Neuzulassungen auf 961.382 Pkw. Hier liegt das Minus zum Vorjahr bei 3,5 Prozent.
Der größte Einzelmarkt bleibt weiter Deutschland mit 193.981 Neuzulassungen und einem Minus von 6,6 Prozent. Italien kommt als zweite Kraft auf 141.993 Neuzulassungen (+ 6,2 Prozent), Frankreich liegt bei 107.157 Pkw (- 6,6 %) und Spanien bei 73.103 neuen Autos (+ 1,1 %). Um 3,4 Prozent wachsen gegenüber dem Vorjahr kann Großbritannien mit 144.127 Neuzulassungen.
2/3 aller Neuzulassungen sind elektrifiziert
Dominiert werden die EU-Neuzulassungen von elektrifizierten Antrieben in jeglicher Form. Die reinen Elektromodelle kommen im Januar 2026 bei einem Wachstum um 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 154.230 Neuzulassungen. Die PHEV-Modelle können um 28,7 Prozent auf 78.741 Neuzulassungen zulegen. Nur um 6,2 Prozent zulegen können die Hybridantriebe. Dafür summieren sich diese auf insgesamt 308.364.
In der EU besonders gefragt sind Elektroautos in Deutschland (42.692 Neuzulassungen), in Frankreich (30.307 NZL), Belgien (12.131 NZL) und Dänemark (10.618 NZL). Die dominanten PHEV-Märkte in der EU sind Deutschland (21.790 NZL) und Italien (11.638 NZL). Spitzenreiter bei den Hybridmodellen ist klar Italien (74.422 NZL) vor Deutschland (58.206 NZL) und Frankreich (51.523 NZL).

67,7 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen in der EU verfügen über einen elektrifizierten Antrieb.
Für die reinen Benziner ging es zum Jahresauftakt um 28,2 Prozent zurück auf 175.989 Neuzulassungen. Die Diesel verlieren weiter – im Januar um 22,3 Prozent – und liegen mit 64.550 Neuzulassungen mittlerweile sogar unter dem PHEV-Niveau. Betrachtet nach Neuzulassungsanteilen kommen E-Autos so auf 19,3 Prozent, Hybridmodelle auf 38,6 Prozent, PHEV auf 9,8 Prozent, Benziner auf 22 Prozent und Diesel auf nur noch 8,1 Prozent.
VW vorn, Toyota und Skoda gleichauf dahinter
Betrachtet nach Herstellern bleibt der VW-Konzern europäischer Marktführer mit einem Marktanteil von 27,5 Prozent. Die Stellantis-Gruppe kommt auf 18,2 Prozent, die Renault-Gruppe liegt bei 9,4 Prozent. Stärkste Einzelmarke ist VW mit einem Marktanteil von 10,7 Prozent. Dahinter liegen gleich auf mit jeweils 7,2 Prozent Toyota und Skoda, gefolgt von Peugeot mit 5,9 Prozent Marktanteil. Auf den weiteren Rängen stehen Renault (5,7 %), BMW (5,6 %), Audi (5,1 %) und Mercedes (5,4 %). Dacia, Kia und Fiat liegen gleichauf bei 3,6 Prozent und damit vor Citroën (3,5 %), Hyundai (3,3 %) sowie Ford und Opel mit jeweils 3,1 Prozent.





