Jenseits der flapsigen Bezeichnung, hat der "Ultro" eine nicht zu unterschätzte Aufgabe, er entlastet Soldaten und transportiert Ausrüstung, Munition oder Batterien direkt zur Truppe. Er kann dazu auch einem Soldaten oder einem Fahrzeug folgen. Gerade im Gelände oder auf längeren Märschen reduziert das die körperliche Belastung.
Gesteuert wird das Fahrzeug per Funk, auch außerhalb der direkten Sicht. Zusätzlich kann es vorab festgelegte Strecken abfahren oder selbstständig auf eine Route zurückfinden. Die Bedienung erfolgt über eine mobile Steuerkonsole. Ein 360-Grad-Kamerasystem sorgt für Rundumsicht. Ergänzt wird es durch Nachtsichttechnik und akustische Sensoren.
Technische Daten im Überblick
Die Plattform ist kompakt gebaut. Der Ultro ist 1,97 m lang, 1,30 m breit und 1,18 m hoch. Das Eigengewicht liegt bei 800 kg, die Nutzlast bei bis zu 600 kg.
Angetrieben wird das System elektrisch. Es arbeitet leise und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 18 km/h. Die Energie liefern austauschbare Lithium-Ionen-Batterien im militärischen 6T-Standardformat. Sie sind steckbar und für den Lufttransport zugelassen. Die Laufzeit liegt je nach Einsatz zwischen acht und zwölf Stunden, im Standby bis zu 24 Stunden.
Beweglichkeit im Gelände
Der Ultro ist für unwegsames Gelände ausgelegt. Hindernisse von bis zu 60 cm kann das Fahrzeug überwinden. Steigungen von bis zu 35 Prozent und seitliche Neigungen von 40 Prozent sind möglich.

Der Ultro in verschiedenen Konfigurationen
Das System kann sich auf der Stelle drehen und die Fahrtrichtung ohne Wenden ändern. Das hilft vor allem auf engem Raum oder im bebauten Umfeld.





