RB Leipzig sucht Team-Busfahrer: Was im Bus passiert, bleibt im Bus

RB Leipzig sucht Team-Busfahrer
Was im Bus passiert, bleibt im Bus

ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.03.2026
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Mannschaftsbus RB Leipzig
Foto: dpa Picture Alliance

Der Fahrer übernimmt den Transport der Spieler, des Trainerteams und ausgewählter Mitarbeiter zu Heim- und Auswärtsspielen, Trainingslagern, Hotels und Flughäfen – im In- und Ausland. Das klingt nach Routine, ist es aber nicht immer. Enge Zeitfenster, kurzfristige Planänderungen und die öffentliche Aufmerksamkeit rund um einen Bundesligaverein machen den Job anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick wirkt.

Zur Fahrertätigkeit kommt die eigenständige Routenplanung: Fahrzeiten, Alternativstrecken, besondere Anforderungen an Stadien oder Trainingsanlagen. Die Abstimmung läuft eng mit Teammanagement und Sicherheitsverantwortlichen – der Fahrer ist also kein Einzelkämpfer, sondern eingebunden in einen größeren Organisationsapparat.

Hinzu kommt die volle Verantwortung für das Fahrzeug. Reinigung, Betankung, technische Kontrollen und die Koordination von Werkstattterminen liegen beim Fahrer. Der Bus muss zu jeder Zeit einsatzbereit sein – Ausfälle oder Verzögerungen durch mangelnde Fahrzeugpflege sind keine Option.

Diskretion muss sein

Wer die Stelle antritt, bewegt sich täglich im engsten Umfeld der Mannschaft. Das bringt klare Erwartungen mit sich: ein ruhiges, professionelles und vertrauliches Klima im Bus, souveräner Umgang mit Medien, Fans und Gästen sowie absolute Verschwiegenheit. Was auf Reisen passiert, bleibt intern. Flexibilität bei Einsatzzeiten – Wochenenden, Abendtermine, kurzfristige Änderungen – und die Bereitschaft zu internationalen Reisen sind ebenfalls Voraussetzung.

Gefordert werden eine gültige EU-Fahrerlaubnis der Klasse D mit Fahrerkarte sowie Nachweise nach Berufskraftfahrerrecht. Mehrjährige Erfahrung im Reise- oder Fernbusverkehr ist Pflicht, eine abgeschlossene Ausbildung im Fahr- oder Verkehrsbereich wünschenswert. Erfahrung im Sportumfeld ist ausdrücklich willkommen, aber kein zwingendes Kriterium. Entscheidender sind persönliche Eigenschaften: Verlässlichkeit, Belastbarkeit und Diskretion.

Zur Vergütung macht die Ausschreibung keine konkreten Angaben. Nach Angaben der Bild-Zeitung liegt das monatliche Gehalt zwischen 3.000 und 5.000 Euro brutto.

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