Rückruf bei Stellantis: Diesel von Citroën, Peugeot, Opel, Fiat, DS und Toyota betroffen

Rückrufaktion wegen Brandgefahr
Stellantis ruft Diesel zurück

ArtikeldatumVeröffentlicht am 23.02.2026
Als Favorit speichern
Citroen E-Berlingo Facelift Modelljahr 2024 Markenbaum
Foto: Citroën Deutschland GmbH, William Crozes @ Continental Productions

Die Rückrufaktion betrifft eine Vielzahl von Modellen aus dem Stellantis-Konzern sowie von Toyota. Zu den betroffenen Fahrzeugen gehören unter anderem:

  • Citroën: Berlingo, C5 Aircross, Jumpy
  • Peugeot: 308, Partner, Rifter
  • Opel: Astra, Combo, Vivaro
  • Fiat: Doblo, Scudo
  • Toyota: Proace, Proace City

Insgesamt handelt es sich um Fahrzeuge, die zwischen Juli und Oktober 2025 produziert wurden.

Ursache und Risiko

Die Ursache der Rückrufaktion liegt in einer Undichtigkeit an der Schraubverbindung zwischen der Kraftstoffleitung und der Hochdruckpumpe im Common-Rail-System des Dieselmotors DV5R. Diese Undichtigkeit kann dazu führen, dass Diesel-Kraftstoff austritt und auf heiße Bauteile gelangt. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Brand im Motorraum führen. Laut Stellantis sind bisher keine Unfälle oder Verletzungen bekannt, die auf dieses Problem zurückzuführen sind.

Maßnahmen in der Werkstatt

Im Rahmen der Rückrufaktion wird in den Vertragswerkstätten die betroffene Verbindung der Kraftstoffleitung überprüft. Falls notwendig, wird die Hochdruckleitung ausgetauscht. Die Dauer des Werkstattaufenthalts variiert je nach Fahrzeugmodell und liegt zwischen 15 Minuten und etwas über einer Stunde. Fahrzeughalter werden gebeten, sich mit ihrer Werkstatt in Verbindung zu setzen, um einen Termin zu vereinbaren.

Rückrufcodes und Abwicklung

Für die betroffenen Fahrzeuge wurden spezifische Rückrufcodes vergeben, die den jeweiligen Marken zugeordnet sind. So lautet der Code für Citroën und DS "GQ5", für Peugeot "M3A", für Opel "KTX", für Fiat "F53A" und für Toyota "CI26-002". Fahrzeughalter können anhand ihrer Fahrzeug-Identifikationsnummer (VIN) überprüfen, ob ihr Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. Diese Überprüfung kann online auf den Herstellerseiten oder direkt in der Werkstatt erfolgen.

Was Fahrzeughalter tun sollten

Betroffene Fahrzeughalter sollten umgehend handeln, um mögliche Risiken zu minimieren. Zunächst sollten Sie die VIN Ihres Fahrzeugs überprüfen, um festzustellen, ob es von der Rückrufaktion betroffen ist. Anschließend sollten Sie einen Termin in einer Vertragswerkstatt vereinbaren. Die Reparaturkosten werden vollständig von Stellantis übernommen. Es wird empfohlen, das Fahrzeug bis zur Durchführung der Reparatur nur mit besonderer Vorsicht zu nutzen.

Fazit