2022 brachte BMW mit dem i7 sein erstes rein elektrisch angetriebenes Oberklassemodell auf den Markt. Am 22. April 2026 stellen die Münchner auf der Auto China in Peking die jüngste Evolutionsstufe des Elektro-7ers vor.
20 Prozent höhere Energiedichte
Der neue BMW i7 wird das erste vollelektrische Fahrzeug der BMW Group, das mit einem gemeinsam mit Rimac Technologys entwickelten Batteriesystem bestückt sein wird. Dieses kombiniert die zylindrischen Lithium-Ionen-Zellen der BMW Group vom Typ 4695 (Gen6) mit der modulbasierten Technologie der BMW Group (Gen5) zu einer skalierbaren Architektur. Die zylindrischen Lithium-Ionen-Zellen im 4695-Format bieten eine um 20 Prozent höhere Energiedichte als die in aktuellen Akkus verwendeten prismatischen Zellen. Das neue Hochvoltsystem, an dem BMW und Rimac rund fünf Jahre entwickelt haben, soll im BMW i7 eine deutliche Verbesserung bei Energie, Reichweite und Ladeleistung ermöglichen.
Der aktuelle BMW i7 bietet mit einer Batteriekapazität von 101,7 kWh Reichweiten von bis zu 624 Kilometern. Ausgehend von der 20 Prozent höheren Energiedichte könnte die maximale Reichweite so auf bis zu 750 Kilometer steigen.
Fertigung in Kroatien
Das Batteriesystem wird auf dem Rimac Campus bei Zagreb gefertigt. Die Kroaten haben dafür mit einem Investment von 130 Millionen Euro eigens auf 15.000 Quadratmetern eine hochmoderne Produktionsanlage errichtet. Von dort werden die fertigen Batteriepacks zum BMW-Werk in Dingolfing, Deutschland, transportiert, wo die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt. Die Produktionskapazität liegt bei 300.000 Modulen pro Jahr, was etwa 50.000 kompletten Batteriesystemen jährlich entspricht.
Für CEO Mate Rimac schließt sich mit diesem Deal ein Kreis. Seine Reise in die Welt der Elektrofahrzeuge begann 2009 mit einem modifizierten BMW 3er auf Basis des E30. Nun liefert das von ihm gegründete Unternehmen die wichtigste Komponente für BMWs elektrisches Flaggschiff.







