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04/2021, Ford Mustang Mach-E GT Ford Motor Company
Ford Mustand Mach-E GT
04/2021, Ford Mustang Mach-E GT
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SUV

Ford Mustang Mach-E GT samt Performance Edition: Daten und Preise

Ford Mustang Mach-E GT samt Performance Edition 487 Elektro-PS für 72.900 Euro

Ford gibt die Preise für den Mustang Mach-E GT bekannt, die Top-Version seines neuen Elektro-SUV. Das Modell spurtet in seiner sportlichsten Ausprägung in 3,7 Sekunden auf 100 km/h.

Die beiden jeweils an einer Achse sitzenden Elektromotoren des Ford Mustang Mach-E GT leisten zusammen 358 Kilowatt (487 PS), das Systemdrehmoment beträgt 860 Newtonmeter. Damit entspricht die deutsche Ausführung der US-Performance Edition. Die US-Standard-Version belässt es bei 813 Nm Drehmoment. Das Europa-Modell spurtet in 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h begrenzt. Mit einer Ladung des 98,7-Kilowattstunden-Akkus soll das Allradmodell nach WLTP bis zu 500 Kilometer weit kommen.

GT-Varianten mit ungezügeltem Fahrmodus

Beide GT-Varianten verfügen über ein zusätzliches Fahrprofil, das Ford "Unbridled Extend-Modus" (übersetzt: der ungezügelte, verlängerte Modus) nennt. Dabei balanciert der Mustang Mach-E die Leistungsabgabe für konstante Rundenzeiten auf Rennstrecken aus und stimmt die Traktions- und Stabilitätskontrolle genau auf diesen Einsatzzweck ab. Außerdem wird das Fahrgeräusch im Innenraum verstärkt.

Ford Mustand Mach-E GT
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Guter Sprinter: In 3,5 Sekunden spurtet der Mustang Mach-E GT in der Performance Edition von null auf 97 km/h (60 Meilen pro Stunde).

Optisch unterscheidet sich der GT unter anderem durch seine dunkle Karbon-Front, in die eine Grill-Optik geprägt ist und die ein beleuchtetes Mustang-Pony präsentiert. Die anderen Mach-E-Versionen tragen an dieser Stelle Wagenfarbe. Die 20-Zoll-Aluminiumfelgen sind – genau wie die Außenspiegel-Kappen – schwarz lackiert sowie mit Continental-Ganzjahresreifen im Format 245/45 R20 bezogen und tragen aerodynamisch optimierte Abdeckungen. Hinter den Rädern arbeitet eine vergrößerte Brembo-Bremsanlage mit 385-Millimeter-Scheiben vorne und 316er-Pendants hinten. Exklusive Lackierungen gibt es auch, und zwar die Farbtöne "Cyber Orange Metallic Tri-Coat" und "Grabber Blue Metallic"; das kräftige Blau trugen bisher nur die Mach-E-Einführungsmodelle der First Edition.

Serienmäßig mit Bang & Olufsen-Anlage

Innen gibt es vorn Sportsitze, die mit einem Lederimitat bezogen sind und kupfermetallische Akzente tragen. Die Ambiente-Beleuchtung verfügt über zusätzliche Farben, die Einstiegsleisten aus Metall tragen das Pony-Logo sowie einen GT-Schriftzug und auf dem Armaturenbrett finden sich weitere Aluminium-Applikationen. Das Bang & Olufsen-Soundsystem mit neun Lautsprechern und Subwoofer ist zudem aufpreisfrei an Bord. Genau wie die per Fußkick betätigte Heckklappe, die prominent den GT-Schriftzug präsentiert.

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Die Front mit dunklem Karbon-Einleger ist ein spezielles Merkmal des Mustang Mach-E GT.

In der Performance Edition erhält der Mustang Mach-E GT anders gestylte 20-Zoll-Räder mit 245/45 R20-Sommerreifen von Pirelli. Die Bremssättel sind an der Vorderachse rot lackiert und das Magnetic-Ride-Fahrwerk gehört zur Serienausstattung. Die magnetorheologischen Stoßdämpfer sollen laut Ford einen erheblichen Anteil an der Performance des GT-Modells haben.

In Deutschland ab 72.900 Euro

Der Mustang Mach-E GT und die Performance Edition sind in den USA seit dem 28. April bestellbar und kommen dort im Frühherbst 2021 auf den Markt; die Verfügbarkeit ist jedoch vorerst bis zum Jahresende begrenzt. Die Preise beginnen bei 59.900 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 49.500 Euro) für den GT und 64.900 Dollar (knapp 53.700 Euro) für die Performance Edition. In Deutschland ist die GT-Version ab sofort ebenfalls bestellbar, die ersten Auslieferungen sollen noch vor Jahresende erfolgen. Die Preise für den GT starten hierzulande ab 72.900 Euro. Die bisherige, 351 PS starke Topversion kostet bereits mindestens 62.900 Euro.

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Nein - der erhöhte Energieverbrauch widerspricht dem Umweltschutzgedanken.

Fazit

Auch bei Elektroautos etablieren sich in den Modellreihen immer mehr Leistungsstufen – teilweise erreicht durch verschieden starke Motoren oder eben durch den Einsatz von mehr Motoren, wie es jetzt auch Ford beim Mustang Mach-E umsetzt. Mit so einem elektrischen Doppelmotor- und Allradantrieb beschleunigt selbst ein 2,2-Tonnen-SUV richtig schnell. Die Preise für die sportlichen Mach-Es können sich sehen lassen, liegen in Europa jedoch klar über US-Niveau.

Ford Mustang Mach E
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