Der Elektronik-Konzern Sony und der Autobauer Honda arbeiten seit 2022 bei den Themen Elektromobilität und Mobilitätsdienste zusammen. Auf der CES 2025 in Las Vegas hatte das SMH (Sony Honda Mobility) getaufte Unternehmen mit dem Afeela 1 jetzt das erste Serien-E-Auto vorgestellt – eine Limousine.
Serien-SUV soll 2028 kommen
Ein Jahr später, auf der CES 2026, rollen die Japaner den Prototyp eines zweiten Modells ins Rampenlicht. Wenig überraschend handelt es sich dabei um einen SUV. Der strebt allerdings keine Geländekarriere an, sondern eifert eher den zahlreichen Crossovermodellen des Wettbewerbs nach. Auf den Markt kommen soll der Elektro-SUV nach bisheriger Planung ab 2028. Starten soll der SUV, wie schon die Afeela 1-Limousine, dann zunächst in Nordamerika und später dann auch in Japan.
Beim Design gehen die Japaner den Weg, den auch schon viele Konkurrenten gegangen sind. Man hat einfach den Look der Limousine auf ein höheres Karosserieniveau skaliert. Damit wirkt der SUV-Prototyp unten herum bulliger, oben bleibt die elegante, coupéhafte Dachlinie erhalten.
Technik vermutlich von der Limousine
Zur Technik des SUV im Fünf-Meter-Format machen die Japaner keinerlei Angaben. Vermutlich dürfte hier aber die Technologie aus der Limousine adaptiert werden. Deren elektrische Antriebstechnik setzt sich aus jeweils 180 kW (245 PS) starken Permanentmagnet-Synchronmotoren an beiden Achsen sowie einer 91 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie zusammen. Geladen werden kann der Energiespeicher per NACS-Standard mit 11 bis 150 kW. Die maximale Reichweite soll nach EPA-Standard bei 300 Meilen (rund 483 Kilometer) liegen.
Der SUV soll zudem wie schon die Limousine autonomes Fahren nach Level 2+ ermöglichen sowie ein Cloud-basiertes User-Interface mitbringen. Beim Preis dürfte sich der SUV noch über dem Afeela 1 bewegen. Die Limousine ist erst ab 107.000 Dollar zu haben. Später soll noch eine 90.000-Dollar-Einstiegsversion nachgeschoben werden. Gebaut werden soll der SUV wie schon die Limousine bei Honda in Ohio.







