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Erlkönig Mercedes GLE (W167)

Neue SUV-Generation ab 2018

Mercedes testet derzeit die neue Generation des GLE und wir haben den SUV schon nahezu ungetarnt abgeschossen. Auch ein erster Blick ins Cockpit ist uns bereits gelungen. Hier alle Infos und Bilder des W167.

11.06.2018 Holger Wittich Powered by

Mit dem W167 legen die Stuttgarter den SUV neu auf und lassen ihn auf der MRA-Plattform der aktuellen E-Klasse aufbauen. Diese Plattform ist nochmal für SUV inklusive des kommenden GLS optimiert. Dank der Plattform wird der GLE nochmals um ein paar wenige Kilos erleichtert – man geht davon aus, dass die Zwei-Tonnen-Marke unterschritten wird, jedoch nur, weil der neue Mercedes GLE in der Basisausführung lediglich mit Heckantrieb ausgeliefert wird. In Sachen Abmessungen wächst der SUV nur marginal bei Spurbreite und Radstand.

Mercedes GLE Erlkönig
Die neue SUV-Generation erwischt 1:55 Min.

Ansonsten soll der neue Mercedes GLE im Vergleich zum Vorgänger mehr Offroad-Qualitäten aufweisen. Dazu gehören neben mehr Bodenfreiheit sowie Unterfahrschutz vorne und hinten auch verbesserte Achsverschränkung, Luftfederung, Sperrdifferenziale sowie Getriebe mit Untersetzungsmöglichkeiten.

Zwei AMG-Versionen vom Mercedes GLE

Mercedes GLE 500 e 4Matic, Seitenansicht Foto: Hans-Dieter Seufert
Das ist die aktuelle Mercedes GLE-Baureihe (W166)

Als Spitzenversionen wird Mercedes den GLE als AMG 63 sowie AMG 63 S auflegen. Anstatt des betagten 5,5-Liter-V8 kommt die Konzernallzweckwaffe, der Vierliter-V8-Biturbo zum Einsatz. In der AMG-E-Klasse leistet dieses Aggregat 571 bzw. 612 PS. Für den zivileren Vortrieb sind Dreiliter-Sechszylinder mit 367 PS beziehungsweise als GLE 53 mit Hybridantrieb sowie 435 PS + 22 E-PS am Start. Auf der Dieselseite gibt es die Reihensechszylinder mit 286 bis 340 PS. Die Motoren sollen insgesamt um 20 Prozent sparsamer ausfallen, nicht zuletzt dank des teilweise eingeführten 48-Volt-Bordnetz mit 15-kW-Startergenerator. Auch ein Hybrid-Antriebsstrang wird modifiziert Einzug in den neuen Mercedes GLE halten. Hier kombinieren die Stuttgarter für den Plugin-Hybrid einen Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit einem 90 kW starken E-Motor. Die Systemleistung soll bei 279 PS liegen. Später kommt ein Diesel-Hybrid noch dazu. Getriebeseitig ist eine Neugangautomatik mit allen Antrieben kombinierbar.

Optisch entpuppt sich die neuen Generation des Mercedes GLE nicht als Revolution, sondern als Evolution. Schürzen und Schweller werden überarbeitet, der Grill modifiziert. Die markanten Sicken an der Seite dürften ebenfalls überarbeitet werden, allerdings liegt die Profillinie nunmehr über den Türgriffen. Und auch die charakteristische C-Säule dürfte weiterhin gegen die Fahrtrichtung streben – hier erhält sie jedoch einen neuen Schwung. Wie schon bei der aktuellen Baureihe dürfte auch der Mercedes GLE als GLE Coupé (C292) später auf den Markt kommen.

Gigantische Display-Landschaft im Cockpit

Der Blick ins Cockpit des neuen GLE offenbart ein überdimensionales Display, das weit bis über die Mitte der Armaturentafel reicht. Wie schon in der S-Klasse dient die linke Hälfte zur Anzeige aller relevanten Fahrinformationen, den rechten Teil nutzt das Infotainment- und Navigationsystem. Unter dem Display machen sie vier neue rechteckige Lüftungssdüsen breit. Der Fahrer greift in ein neu gestaltetes Lenkrad inklusive Touchpad. Für die hinteren Passagiere im GLE soll es mehr Platz geben.

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Neuester Kommentar

Angesichts der Riesenflachbildschirme noch von Design zu sprechen halte ich generell schon für kühn.
...aber ArmaturenBRETT trifft es punktgenau.

Aloisia van der Heiden 12. Juni 2018, 08:39 Uhr
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