Vater von Jules Bianchi bittet um Hilfe: Diebe klauen wertvolle Karts

Vater von Jules Bianchi bittet um Hilfe
Diebe klauen wertvolle Karts

ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.01.2026
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Mehr als elf Jahre nach dem tragischen Tod von Jules Bianchi sorgt eine traurige Nachricht für Bestürzung in der Motorsportwelt. Philippe Bianchi, der Vater des ehemaligen Formel-1-Piloten, hat öffentlich gemacht, dass mehrere Karts aus dem Familienbesitz gestohlen wurden.

Wie Philippe Bianchi in einem emotionalen Beitrag auf seiner Facebook-Seite schildert, verschafften sich unbekannte Täter Zugang zu einem Lager und entwendeten insgesamt neun Karts der Marke "JB17 Forever". Besonders schmerzhaft für die Familie: Unter den gestohlenen Exemplaren befindet sich auch eines der letzten Karts, mit denen Jules Bianchi vor seinem Wechsel in den Formelsport antrat – ein KZ 125 ART GP.

Neben diesem rennhistorisch bedeutenden Stück wurden zudem Mini-Karts von Bianchis Enkeln gestohlen. Der materielle Schaden sei dabei zweitrangig, betont Philippe Bianchi. Viel schwerer wiege der ideelle Wert der Rennfahrzeuge, die eng mit der Erinnerung an Jules verbunden seien.

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Hoffnung auf Hinweise

Jules Bianchi hatte 2013 sein Formel-1-Debüt für Marussia gegeben und dem Team 2014 in Monaco die einzigen WM-Punkte seiner Geschichte beschert. Als Ferrari-Junior galt der Franzose als großes Talent mit realistischen Aussichten auf ein Cockpit bei der Scuderia. Neun Monate nach seinem schweren Unfall beim verregneten Japan-Grand-Prix 2014 erlag Bianchi seinen Verletzungen.

Philippe Bianchi ruft die Kart- und Motorsport-Community in seinem Facebook-Posting dazu auf, aufmerksam zu sein und Hinweise zu melden, sollten JB17-Karts zum Verkauf angeboten werden. Bleibt nur zu hoffen, dass zumindest ein Teil der gestohlenen Erinnerungsstücke wieder den Weg zurück zur Familie findet.

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