Stoffel Vandoorne - Mercedes - Formel E - Berlin - 6. Rennen FIA Formula E

Formel E in Berlin - 6. Rennen

Abschluss mit Mercedes-Doppelsieg

Im letzten Saisonrennen der Formel E in Berlin feierte Mercedes einen Doppelsieg. Stoffel Vandoorne setzte sich gegen Teamkollege Nyck de Vries durch. Audi-Pilot Rene Rast verpasste knapp ein weiteres Podest.

Sechs Rennen in neun Tagen: Die Formel E hatte in Berlin kaum Zeit, um durchzuschnaufen. Doch jetzt können die Beteiligten erst einmal ausspannen. Zum Abschluss der sechsten Formel E-Saison der Geschichte sicherte sich Mercedes seinen ersten Erfolg in der Rennserie für vollelektrische Monoposto. Stoffel Vandoorne lenkte seinen Elektro-Mercedes auf die Pole-Position. Für den Belgier war es die zweite in der Formel E, für sein Team die erste überhaupt.

Im Rennen ließ sich Vandoorne den Sieg nicht mehr nehmen. Der ehemalige Formel 1-Pilot kontrollierte den letzten Saisonlauf weitgehend von der Spitze weg. Nach einer Fahrzeit von mehr als 47 Minuten rollte der Mercedes mit der Startnummer 5 als erstes Auto über den Zielstrich. Auch für den Fahrer war es der erste Sieg überhaupt in der Formel E. Vandoorne verbesserte sich sogar auf den zweiten Meisterschaftsrang hinter Champion Antonio Felix da Costa.

Mercedes Dritter in Team-Wertung

Nyck de Vries ließ Mercedes gleich doppelt jubeln. Der Niederländer arbeitete sich vom vierten Startplatz auf die zweite Position vor. So beendete Mercedes seine Debütsaison mit einem Doppelsieg vor Sebastien Buemi im Nissan. "Im Laufe der Saison wurde das Team einige Male auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und wir lernten einige schmerzhafte Lektionen", bilanzierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Stoffel Vandoorne - Mercedes - Formel E - Berlin - 6. Rennen
FIA Formula E
Mercedes bejubelte zum Saisonabschluss einen Doppelerfolg mit Vandoorne und de Vries.

"Aber ich glaube, dass wir unser Ziel erreicht haben, uns stetig zu verbessern. Das bestätigt auch unsere Performance bei diesem letzten Saisonrennen, das mit einem Doppelsieg für Stoffel und Nyck endete. Alles in allem können wir mit unserem Saisonabschluss und unseren finalen Platzierungen in der Meisterschaft zufrieden sein. Aber es ist auch klar, dass wir in der Saison 7 weitere Fortschritte erzielen müssen, um die Lücke zur Spitze zu schließen."

Rene Rast holte zum Saisonabschluss als einziger deutscher Fahrer Punkte. Beinahe hätte es mit dem zweiten Podest geklappt. Rast verpasste es um sieben Zehntelsekunden. Teamkollege Lucas di Grassi wurde Sechster. Für Audi endete die Saison mit elf Läufen auf dem insgesamt sechsten Platz. Besser schnitten Mercedes und BMW ab. Die Marke mit dem Stern sprang durch den Doppelsieg sogar auf den dritten Rang in der Team-Meisterschaft hinter DS Techeetah und Nissan.

Wehrlein zu Porsche

BMW schloss die Meisterschaft als Fünfter ab. Die Münchner feierten zwar drei Siege, beklagten aber vor allem mangelnde Konstanz. Porsche beendete die Debütsaison auf der achten Position. Im Anschluss an das Saisonfinale verkündete der Sportwagenbauer gleich noch eine Personalveränderung. Der glücklose Neel Jani tritt seinen Stammplatz an Pascal Wehrlein. In der siebten Saison, die Stand heute im Januar 2021 starten soll, wollen die deutschen Hersteller allesamt besser abschneiden. Ziel sind Siege und Titel. Dafür müssen sie an Klassenprimus DS Techeetah vorbei.

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