Formel E - Generation 2 Evo - 2020 Formel E
Formel E - Generation 2 Evo - 2020
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Formel E - Generation 2 Evo - 2020 16 Bilder

Formel-E Gen2 Evo Auto für 2020/2021

Facelift-Modell ohne Kotflügel

Für die kommende Rennsaison 2020/2021 bekommt das Formel-E-Auto ein Facelift verpasst. Die Änderungen der Evo-Stufe im Vergleich zum alten Generation-2-Modell betreffen vor allem die Aerodynamik.

Die sechste Saison der Formel E ist gerade einmal zwei Rennwochenenden alt, da präsentieren die Serienbosse schon erste Computer-Bilder des neuen Autos für das siebte Jahr der Elektro-Meisterschaft. Sein offizielles Debüt vor internationalem Publikum feiert der Rennwagen beim Genfer Autosalon am 3. März.

Beim auf den Namen „Gen2 Evo“ getauften Elektro-Renner handelt es sich, wie die Typen-Bezeichnung schon andeutet, nicht um ein ganz neues Auto. Stattdessen haben die Ingenieure zur Halbzeit des vierjährigen Modellzyklus einige kleine Veränderungen am „Generation-2-Auto“ vorgenommen.

Das Facelift unterscheidet sich vor allem in Sachen Aerodynamik vom Basisauto, das noch bis zum Saisonfinale in London Ende Juli eingesetzt wird. Markantestes Unterscheidungsmerkmal ist die neue Rückenflosse, die vertikal über der Antriebseinheit hinter dem Fahrer thront. Lustigerweise hat man diese art von Finnen in der Formel 1 aus ästhetischen Gründen erst vor zwei Jahren verboten.

Formel E - Generation 2 Evo - 2020
Formel E
Oben alt, unten neu: Der direkte Vergleich zeigt die Veränderung zwischen Basismodell und Evo-Stufe.

Evo-Modell ohne Kotflügel

Das zweite auffällige Merkmal der Evo-Stufe sind die nicht mehr vorhandenen Radabdeckungen. Beim aktuellen Auto zieht sich die Frontflügel-Endplatte noch in einem Bogen über die Vorderachse. Hinter den Rädern läuft der Vorderbau dann elegant mit den seitlichen Abweisern zusammen.

Beim neuen Modell sind der Frontflügel und die seitlichen Leitbleche zwei einzelne Bauteile, die klar voneinander getrennt sind. Die Fahrer können nun aus dem Cockpit deutlich das Profil der Reifen erkennen. Die Maßnahme solll aber vor allem den Mechanikern die Arbeit erleichtertn. Der Vorderbau, an dem die Kotflügel hängen, lässt sich künftig deutlich schneller wechseln.

Außerdem landen bei einem Unfall künftig nicht mehr so viele Karbonteile auf der Strecke. Die Erfahrung der abgelaufenen Rennen zeigte, dass vor allem die vertikalen Elemente über den Vorderrädern nach einem Kontakt gerne mal wegfliegen, weshalb regelmäßig das Safety-Car ausrücken musste.

Formel E - Generation 2 Evo - 2020
Formel E
Der Heckflügel schwingt sich jetzt von außen nach innen über die Motorhaube.

Räder stehen frei

Ein ähnliches Spiel ist auch auf der Hinterachse zu sehen. Hier ragten die Kotflügel bisher von vorne über das Rad nach hinten und verbanden sich mit dem Heckflügel zu einem Element. Künftig stehen die Reifen wie an der Vorderachse frei. Der zweigeteilte Heckflügel ragt auf der Motorabdeckung nicht mehr von innen nach außen über die Räder sondern von außen nach innen.

Dazu gibt es noch kleinere Modifikationen an den Frontflügel-Flaps und den Rückspiegeln. Am technischen Reglement soll sich aber nichts ändern. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Teams beschränken sich weiter auf den Antriebsstrang, die Elektrik und Teile der Hinterrad-Aufhängung.

In der Galerie zeigen wir Ihnen die Veränderungen noch einmal im Detail.

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