Die S-Variante des E-Tron Sportback treiben drei Elektromotoren an, die zusammen 370 kW und ein Drehmoment von 973 Nm entwickeln.
Foto: Audi AG
Die Leistung verteilt sich auf 124 kW an der Vorderachse und 196 kW an den beiden Hinterrädern. Macht also 320 kW – im normalen Modus.
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Im Boost stehen dann vorn 150 kW und hinten 264 kW bereit. Macht 414 kW. Moment mal, warum gibt Audi dann eine Systemleistung von 370 kW an? „Weil die Batterie nicht mehr hergibt, daher muss die Gesamtleistung begrenzt werden“, so Projektleiter Marc Bauer.
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Die Motoren können individuell angesteuert werden, hinten also auch radselektiv. Zwischen den Hinterrädern werden bei dynamischer Kurvenfahrt also bis zu 2100 Newtonmetern munter hin und her geschubst.
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Bremseneingriffe bei dieser Art von Torque Vectoring? Nur noch an der Vorderachse nötig, um die arg belasteten Räder vom Untersteuern abzuhalten. Hinten kann das kurvenäußere Rad aktiv mit bis zu 220 Nm mehr beaufschlagt werden als das kurveninnere.
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So simuliert die Technik auch eine mechanische Quersperre, wie sie beispielsweise der Porsche Taycan nutzt – ganz ohne Bremseingriff. Das Tolle daran: Der E-Tron S flüchtet auf Abruf sacht und gut kontrollierbar ins Übersteuern
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Schön: Wenn du es mal mit In-die-Kurve-reinbremsen versuchst, kommt vom Heck ebenfalls ein kleiner Drehimpuls.
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Schnell fahren erfordert dennoch einige Gewöhnung. Das liegt natürlich an der Masse, aufgrund derer du eigentlich am Einlenkpunkt eher langsam unterwegs sein solltest, um dann früh und kräftig bei gleichzeitig öffnender Lenkung herauszubeschleunigen.
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Serienmäßig stehen die S-Modelle (gibt’s als Sportback und, nun, Nicht-Sportback) auf 285 Millimeter breiten Reifen rundum, serienmäßig in 20 Zoll Durchmesser, optional in 22 Zoll.
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Die drei Asynchronmotoren im Chassis rahmen sozusagen den 95 kWh-Akkublock ein (2,28 Meter lang, 1,63 Meter breit, 34 Zentimeter hoch; er unterteilt sich in 36 Module à 12 Zellen).
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Es bleibt bei der 150-kW-Ladeleistung des normalen E-Tron, womit es eine halbe Stunde, um den Füllstand auf 80 Prozent zu hieven.
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Fazit: Da aktuell viele E-Fahrzeuge aufgrund der teuren Technik noch über Emotion und Faszination verkauft werden müssen, weist das E-Torque-Vectoring-Konzept des E-Tron S mit der damit einhergehenden Leistungssteigerung in die richtige Richtung.