Der geübte Scanblick schlägt beim Anblick solcher Preisschilder Alarm: nur 20.500 Kilometer, zwölf Jahre alt und zum attraktiven Preis von 8.890 Euro. So gefunden im Spätsommer 2022 in Fürth (Bayern).
Foto: Lena Willgalis
Erste vorsichtige Kontaktaufnahme. Genau so roch der Astra J auch schon als Neuwagen. Umsichtige Pflege aus Seniorenhand und die stetige Abwesenheit von Schmutz und Zigarettenqualm machen den Astra zur Zeitmaschine.
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Spurensuche: Das Checkheft hat noch viele leere Seiten - Kunststück bei gut 20.000 Kilometern auf der Uhr. Was drinsteht, wurde von Anfang an durch einen Opelhändler aus der nahen, ländlichen Umgebung eingetragen.
Foto: Lena Willgalis
Die Stempeltinte nach dem Übergabecheck Ende Oktober 2010 wirkt, als sei sie gerade erst getrocknet.
Foto: Lena Willgalis
Die Suche nach Verschleiß brachte eine rund 1x1 Millimeter große Scheuerstelle an der Klimataste zutage. Ansonsten? Nichts, aber auch gar nichts!
Foto: Lena Willgalis
Es gibt sie noch, diese erstaunlichen Ersthandfunde. Das entschuldigt auch für den ahnungslos dreinblickenden Redakteur, der partout nichts zu meckern findet.
Foto: Lena Willgalis
Im Dot-Matrix-Display finden sich noch die eingespeicherten Lieblingssender der etwas betagten Erstbesitzer. Hier sorgten Oldies für Stimmung.
Foto: Lena Willgalis
Unterm Kofferraumboden finden sich noch einzelne Begleiter aus einem Autoleben. Das Radkreuz ist sicher drei Mal so alt, wie der Astra.
Foto: Lena Willgalis
Gleich daneben findet sich ein ADAC-Autobahnführer aus den späten 1980er Jahren und ein antikes Verbandskissen, vermutlich aus der Zeit des römischen Philosophen Seneca. Von ihm stammt ja bekanntlich die Redewendung "Per Aspera ad Astra" (durch das Raue zu den Sternen). Sicher ging es um diesen Astra...
Foto: Lena Willgalis
Verkäufer und Teilinhaber des Autohauses Bilge in Fürth, Sebahattin Bilge, weiß um die Beliebtheit solcher Ersthandautos. Derart seriöse Ware beschert glückliche Kunden.