Klar, es geht immer mehr, doch wenn man definieren müsste, wie viel Sportwagen man wirklich braucht, dann kommt der Toyota GR86 der Idealvorstellung sehr nah.
Foto: Hans-Dieter Seufert
Wenn es auf Zeit und nicht nur zum Fahrspaß auf die Nordschleife gehen soll, empfiehlt es sich, das agile Eigenlenkverhalten mittels Korrekturen des Reifenfülldrucks etwas zu beruhigen. An der Hinterachse wurde der Fülldruck der Reifen dementsprechend leicht abgesenkt.
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Während der GR86 in 27,4 s auf 200 km/h spurtet, benötigte der GT86 dafür 32,3 Sekunden – der BRZ Final Edition sogar 35,3 Sekunden.
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Das Handmoment der EPS-Lenkung ist zwar etwas geringer als bei der GT86-Lenkung...
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... die neue Lenkung (Lenkübersetzung 13,5:1) überzeugt trotzdem mit präziser Rückmeldung aus der Mittellage heraus.
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Trotz seines modifizierten Fahrwerks und seiner um 50 Prozent verwindungssteiferen Karosseriekonstruktion kann der GR86 die Querbeschleunigungswerte der Vorgängermodelle GT86 sowie Subaru BRZ Final Edition mit 1,25 g nur minimal toppen.
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Egal ob bei Lastwechseln oder unter Last: Der GR86 bleibt am Limit jederzeit sehr gut beherrschbar.
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Der Hecktriebler demonstriert jederzeit, dass man auch mit wenig Leistung auf der Nordschleife sehr viel Freude haben kann.
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Vor allem in den engen Ecken von Hockenheim bringt die agilere Abstimmung einen Zeitvorteil.
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Mit GR86-Optionspaket trägt das Coupé mattschwarze 18-Zoll-Räder mit Michelin-Pilot-Sport-4-Reifen.
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Drehzahlsüchtig: Der Boxer dreht bis 7.500 Touren.
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Dank der tiefen Sitzposition in den Sportsitzen finden auch Großgewachsene mit Helm locker Platz.
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Zu den Highlights gehören eine mechanische Handbremse, drei Pedale, sowie eine knackige Handschaltung.
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Das Display hat im Track-Modus Anzeigen für Gang, Drehzahl, Öl- und Wassertemperatur.
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Mit keinem anderen Sportler erlernt man die Kunst, eine instabile Hinterachse im Drift zu halten, so einfach.
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Der Kofferraum ist so konstruiert, dass bei umgeklappten Rücksitzen vier Räder Platz finden. Laut Toyota „für alle, die ihren GR86 beim Besuch eines Trackdays vor Ort auf Semislicks umrüsten möchten“.
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Egal ob Landstraße oder Nordschleife, der GR86 macht aus wenig viel.
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Anders als dem Vorgängertriebwerk im Subaru BRZ Final Edition (20 PS Minderleistung) gelingt dem 2,4-Liter bei der Leistungsmessung nahezu eine Punktlandung...
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... mit 234 PS bei 6.960/min wurde die Werksangabe um ein PS verfehlt, das liegt locker in der Messtoleranz des Prüfstands.
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Selten hat der Nordschleifenbesuch mit so wenig Leistung so viel Spaß gemacht. Egal ob Einsteiger oder Ringkenner, im Toyota GR86 kommen alle Sportfahrer voll auf ihre Kosten.
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Der Hinterradantrieb, das niedrige Gewicht, der hochdrehende Boxer-Sauger, die drei Pedale, die knackige Handschaltung, die mechanische Handbremse und nicht zuletzt das agile Fahrverhalten kann man in der heutigen Zeit nicht genug feiern. Das GR86-Motto: So analog wie möglich, so digital wie nötig.