auto motor und sport Logo
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Mercedes C-Klasse Facelift W205 (2018)

Bildschirm-Cockpit, mehr Assistenz, neue Motoren

Auto Salon Genf 2018

Mercedes gönnt der C-Klasse nach vier Jahren ein subtiles optisches Facelift mit neuen Lampen, Leisten und Interieurs. Dazu kommen neue Motoren, ein Bildschirm-Cockpit und Assistenz-Funktionen aus der S-Klasse.

14.02.2018 Andreas Of Kommentare

Je nach Modell bekommt die Mercedes C-Klasse zum Facelift neue Lampen und Leisten. Außer Scheinwerfern, Rückleuchten und Stoßfängern ändert sich außen nichts am Mittelklasse-Modell aus Stuttgart. Auf den ersten Blick sieht das Facelift so vertraut aus, dass selbst die beiden neuen Metallic-Farben Mojavesilber und Smaragdgrün Nachrichtenwert haben. Doch die technischen Änderungen gehen darüber doch ein Stück hinaus.

LED-Licht in der C-Klasse mit 650 m Reichweite

Mercedes C-Klasse T-Modell Kombi Facelift (2018) W205 Foto: Mercedes
Auch die Kombiversion der Mercedes C-Klasse erhält das Facelift.

Denn wer ein wenig näher hinsieht – und vorher Aufpreis bezahlt hat – bemerkt das Neue am W 205. Die klarer gezeichneten Scheinwerfer sind nun auch als Multibeam LED-Lampen mit Ultra Range-Fernlicht erhältlich und strahlen dann bis zu 650 Meter weit. Das LED-Licht erlaubt außerdem Fahrten mit Dauerfernlicht, indem es den Gegenverkehr aus dem Lichtkegel ausblendet. Intelligent Light leuchtet außerdem Kreuzungen, Kreisverkehren und Kurven aus, stellt den Lichtkegel auf Stadt- und Autobahnfahrten ein. Diese Technik gab es bisher nur bei der S-Klasse und im CLS. Serienmäßig strahlt die C-Klasse wie gehabt mit Halogen-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht.

Interieur und Bedienkonzept

Serienmäßig ist nun auch der Keyless-Go-Start, die entsprechende Taste hat nun eine Turbinen-Optik. Den Schlüssel, der nun beim Anlassen ja in der Tasche bleiben kann, gibt es außer in Schwarz auch in Weiß mit mattem oder hochglänzendem Chromrahmen. Für die Mittelkonsole sind die beiden offenporigen Holzvarianten Walnuß braun und Eiche anthrazit erhältlich.

Die neuen Multikontursitze können ihre Seitenwangen und Lordosenstütze pneumatisch aufblasen. Die Luftkammern in der Rückenlehne können den Rücken mit pulsierenden oder wellenförmigen Bewegungen massieren. Gegen Aufpreis stellt die Energizing Komfortsteuerung Klimaanlage, Beduftung, Sitzheizung und Massagefunktionen sowie Licht- und Musikauswahl zusammen. Jedes der sechs voreingestellten Programme dauert zehn Minuten und enthält je fünf Musiktitel.

Die Bedienung hat Mercedes im Stil der E-Klasse umgeräumt: Neu sind in den Lenkradspeichen die Touch-Bedienfelder für diverse Infotainment-Belange und die Tasten für den Tempomat. Der Controller in der Mittelkonsole gibt nun außerdem auch eine haptische Rückmeldung. Per Sprache lässt sich die C-Klasse auch steuern, neuerdings hört zum Beispiel auch die Sitzheizung auf den Fahrer.

Tacho-Display und drei Anzeigestile

Mercedes C-Klasse Interieur Cockpit Facelift (2018) W205 Foto: Mercedes
Mercedes integriert in die C-Klasse zum Facelift ein digitales Kombiinstrument.

Gesteuert wird der Multikontursitz über das Multimedia-System. Das wird nicht auf MBUX umgestellt, wie es A-Klasse und Sprinter bekommen, sondern heißt noch Comand, verfügt aber über das aus der S-Klasse bekannte Anzeigekonzept. Neues gibt es trotzdem, denn die 10,25-Variante des Displays kann sich der Fahrer in Classic, Sport oder Progressive konfigurieren. Serienmäßig ist das Radio Audio 20 mit einem 7-Zoll-Display und einer Auflösung von 96 x 540 Pixeln.

Mit Comand bekommt die C-Klasse zum Facelift ein volldigitales 12,3-Zoll-Tacho-Display: Der Bildschirm mit 1.920 x 720 Pixeln kann Tacho, Drehzahlmesser, Navigation und Fahrzeugdaten ebenfalls in den drei Anzeigestilen Classic, Sport oder Progressive darstellen. In der Serienausstattung bleibt es bei klassischen Instrumenten in zwei Tuben. Zwischen Tacho und Drehzahlmesser befindet sich ein 5,5-Zoll-Display. Smartphones laden in der Ablage in der Mittelkonsole kabellos per Qi-Standard.

Comand Online lagert die Daten wie gehabt auf einer Festplatte, kann nun aber neben 3D-Karten- und Gebäudeansichten auch Car-to-X-Warnmeldungen anzeigen.

Mercedes-Neuheiten bis 2022Mercedes sichert sich G 73, A 40 und GLB 53

Assistenz lernt dazu

Bei der Assistenz lernt die C-Klasse von den größeren Modellen. Der Abstandstempomat Distronic zum Beispiel nutzt die Kartendaten des Navigationssystems, um etwa die Geschwindigkeit anzupassen. Mit Radar und Kamera schaut die C-Klasse bis zu 500 Meter nach vorn, 40 Meter zur Seite und 80 Meter nach hinten. Der serienmäßige Bremsassistent soll Fußgänger und Fahrradfahrer besser erkennen und Unfälle vermeiden helfen. Beim Lenken und Ausweichen helfen ebenfalls Assistenten, auch ein Notfall-Assistent ist neu an Bord.

Motoren, Marktstart und Preise

Premiere hat das Facelift der C-Klasse auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2018). Zum Bestellstart Mitte März veröffentlicht Mercedes die Preise, die ersten Autos kommen im Sommer 2018 auf den Markt. Zur Zeit kostet das Einstiegsmodell C 160 mit 192-PS-Benziner 31.868 Euro. Für einen C 200 d mit 136 PS verlangt Mercedes 36.628 Euro.

Die Vierzylinder werden auf die beiden neuen Motorenfamilien OM 654 und M 264 umgestellt. Die Dieselmotoren der Baureihe OM 654 die bisher verwendeten 2,1-Liter-Aggregate der Baureihe OM 651 ersetzen. In der E-Klasse sind dies der 200d mit 150 PS und der 220d mit 194 PS, zusätzlich darf ein C 180d mit rund 130 PS als sicher gelten. Auf einen Sechszylinder-Diesel werden C-Klasse-Kunden weiterhin verzichten müssen. Dafür könnte die elektrische Reichweite des Plug-in-Hybriden C 350e auf 50 Kilometer angehoben werden.

Der Vierzylinder-Benzinmotor M 264 ist zu Literleistungen bis 100 kW fähig, er kann mit 48-Volt-Bordnetz rekuperieren, den Motor während der Fahrt an- und ausschalten und damit zum Spritsparen beitragen.

Gebaut wird die C-Klasse (W 205) in Bremen, East London (Südafrika), Tuscaloosa (USA) und Peking. Das Hauptwerk ist Bremen, der größte Markt für die C-Klasse war 2017 China. Dort baut und verkauft Mercedes auch eine Langversion der Limousine. Insgesamt hat Mercedes 2017 weltweit 415.000 C-Klassen verkauft.

Anzeige
Mercedes C63 AMG Mercedes-Benz C-Klasse ab 0 € im Monat Sixt Neuwagen: Leasing & Vario-Finanzierung Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Mercedes C-Klasse Mercedes Bei Kauf bis zu 13,60% Rabatt Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Neuester Kommentar

Mb2win: Ach Sie wollten auch noch die Monatszahlen. Hier von Januar 2018: C-Klasse 5.906 und 3er BMW 2.271

alexanderhaydn 16. Februar 2018, 09:13 Uhr
Neues Heft
Heft 05 / 2018 15. Februar 2018 178 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 4,20 € kaufen Artikel einzeln kaufen
Gebrauchtwagen Angebote
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden