Porsche Track Precision App (Mai 2020) Porsche
Jörg Bergmeister - Porsche Track Precision App (Mai 2020)
Porsche Track Precision App (Mai 2020)
Porsche Track Precision App (Mai 2020) - Porsche 911 - Bilster Berg
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Porsche Track Precision App: Eine App für Hobby-Rennfahrer

Porsche Track Precision App Eine App für Hobby-Rennfahrer

Porsche legt ein Upgrade für seine Track Precision App auf. Der virtuelle Coach wird mit 100 weiteren Rennstrecken gefüttert. Außerdem lässt sich die App auf dem Bildschirm im Innenraum spiegeln.

Wer mit seinem Sportwagen auf die Rennstrecke geht, der hegt größere Ambitionen. Auf der Landstraße begrenzt das Gesetz das maximale Tempo. Auf der Rennstrecke darf man sich zum Beispiel bei Track-Days hingegen austoben und das eigene Limit ausloten.

App mit vielen Fahrdaten

Für diese ambitionierten Sportwagenfahrer hat Porsche eine Trainings-App entwickelt, die sich mit dem 911 und der 718-Modellreihe koppeln lässt. Sie nennt sich Track Precision App und ist schon länger auf dem Markt. Der Name verrät, was dahinter steckt. Mit der App soll der Fahrer seinen Fahrstil trainieren und präzisieren können.

Hierfür verbindet sich die App über das Porsche Communication Management mit verschiedenen Steuergeräten im Sportwagen. Und erhält damit einen wertvollen Datensatz zur Analyse und zur Verbesserung der eigenen Fahrkünste. Die Porsche Track Precision App erfasst in Echtzeit Daten zur Längs- und Querbeschleunigung des Autos, der Bremskraft, den Motordrehzahlen und der Geschwindigkeit. Außerdem erfasst sie Lenkwinkel und Gaspedalstellung.

Porsche Track Precision App (Mai 2020) - Porsche 911 - Bilster Berg
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Die App soll Hobby-Rennfahrern helfen, die Ideallinie schneller abzufahren.

Referenzrunden sind im System hinterlegt. Mithilfe von GPS-Daten erfasst die App auch die Rundenzeit. Videos von Smartphones oder Bordkameras können während der Fahrt aufgezeichnet und danach mit den Fahrdaten kombiniert werden.

Durch die Dokumentation kann der Hobby-Rennfahrer abgleichen und erkennen, wo er zu langsam war oder wo er vielleicht zu schnell in die Kurve abgebogen ist. Kurz: In welchen Streckenpassagen er noch Zeit finden kann. Über einen Laptimer lässt sich unter der Runde nachvollziehen, wo man gegenüber der persönlichen Bestzeit liegt: unterhalb der Referenzzeit oder darüber.

Über 300 Rennstrecken

Früher war die App nur über das Smartphone abrufbar. In der neuesten Version lassen sich die Daten über Apple CarPlay direkt auf den Bildschirm im Innenraum von Porsche 911 und 718 spiegeln. Dazu speist der Sportwagenhersteller 100 neue Rennstrecken ins System. Die Gesamtzahl wächst damit auf über 300 programmierte internationale Rundkurse. Neue Strecken kann der Fahrer auch selbst aufzeichnen, indem er sie abfährt.

Seinen virtuellen Coach bietet Porsche den Kunden kostenlos an. Die App lässt sich mit der Apple-Smartwatch koppeln. Hierüber kann der Fahrer die Rundenzeiten aufnehmen und den Puls messen. Bei einer neuen Bestzeit vibriert die Uhr am Handgelenk.

Fazit

Die Porsche-App versteht sich als sinnvolle Ergänzung für Sportwagenfahrer, die ihr Glück auch mal auf der Rennstrecke suchen. Die Datenerfassung ist durchaus sinnvoll. Doch nur wer die Daten auch richtig liest und interpretiert, kann sich verbessern. Wer also tatsächlich schneller werden möchte, sollte sich zusätzliche Unterstützung in der analogen Welt suchen.

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