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Ford-CAD-Daten für 3D-Druck: Zubehör mit Halterung

Ford-CAD-Daten für 3D-Druck Zubehör mit passender Halterung selber machen

Ford gibt CAD-Daten frei, damit Kunden ihr eigenes Zubehör drucken und montieren können.

Selbstgebautes Zubehör perfekt im Innenraum des Fahrzeugs befestigen – das ermöglicht jetzt Ford mit der Freigabe von CAD-Daten (CAD: computer-aided design: rechnerunterstütztes Konstruieren). Zunächst stellt Ford Daten für den kleinen Pick-up Maverick bereit. Der ist im Fond an der Mittelkonsole und im Stauraumbereich unter den Sitzen mit Aufnahme-Schlitzen ausgerüstet, denen Fords Marketingabteilung den Namen FITS (Ford Integrated Tether System – integriertes Haltesystem) gegeben hat. Und die Geometrie-Daten dieser Schlitze kann jetzt jeder Interessent bei Ford herunterladen und sie dann in seine Eigenkonstruktionen integrieren.

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Am Ende der Mittelkonsole sitzt ein FITS-Halterungs-Schlitz unter den Steckdosen. Die CAD-Daten für diese Schlitze hat Ford jetzt freigegeben.

Selbermachen kann kaum schiefgehen

Einmal am 3D-Drucker ausgedruckt, passt dann das DIY-Zubehör (Do it yourself – mach’s selbst) perfekt zu den FITS-Halterungen. Ford hat auf seiner Website extra ein Dokument veröffentlicht, in dem Zubehör-Selbstbauer die Raummaße der Stelle einsehen können, an der das 3D-Druckteil später einmal untergebracht sein soll. Damit möchten die Ingenieure zu großem oder falsch geformtem DIY-Zubehör vorbeugen.

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Jetzt können Kunden eigenes Zubehör entwerfen und perfekt mit dem FITS-System im Innenraum befestigen.

Auch vorgefertigtes Zubehör

Wer keinen 3D-Drucker hat oder keinen 3D-Druckservice nutzen möchte, kann bei Ford auch ein paar vorgefertigte Teile aus dem Zubehörkatalog kaufen. Wenig überraschend gehören zum "Maverick 2022 Ford Integrated Tether System Package" unter anderem ein Becherhalter für zwei Becher und ein kleiner Kunststoff-Mülleimer. Das Set kostet 50 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 44 Euro). Ein wenig verstörend: Wer die Zubehörteile nicht selbst in die Schlitze stecken möchte, kann die Montage für zehn Dollar (8,79 Euro) vom Händler erledigen lassen.

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Fazit

Was Ford mit dem Maverick beginnt, dürfte kurzfristig auch bei vielen anderen Modellen des Herstellers möglich sein: Das 3D-Ausdrucken von Zubehör, welches dank von Ford freigegebener Daten perfekt zu den von den Ingenieuren vorgesehenen Halterungen passt. Wer keinen eigenen 3D-Drucker hat, kann das Zubehör auch von einem 3D-Druckservice ausdrucken lassen. Dieser Do-it-yourself-Bereich des Zubehörmarktes wächst – aktuell steckt er noch in den Anfängen. Wenn tausende kreative Kunden ihre Ideen nicht nur für sich umsetzten, sondern auch veröffentlichen (oder vermarkten), dürfte das die Vielfalt an angebotenem Zubehör massiv erhöhen.

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