Toyota H2+ Concept David Gallego
Toyota H2+ Concept
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Toyota H2+ Concept 13 Bilder

Toyota H2+ Concept

Brennstoffzelle geht auch in cool

Toyota steht nicht unbedingt für die Marke mit dem höchsten Coolness-Faktor, dabei haben die Japaner durchaus in der Vergangenheit kultige Modelle zu bieten: Toyota 2000 GT zum Beispiel, oder Toyota Supra!

An diesen Modellen und auch am Design des neuen Toyota Yaris orientiert sich das Toyota H2+. Concept, ein Projekt, das kein Revival darstellen soll, sondern eine neue Design-Interpretation für eine Automarke mit einer langen Historie. Allerdings steht der Designer David Gallego nicht auf der Payroll von Toyota, sondern hat mit seiner virtuellen Studie seinem ganz persönlichen Geschmack Ausdruck verliehen. Dazu hat er sich von einem Samurai-Schwert und einem Gepard kurz vor dem Sprung inspirieren lassen.

Toyota H2+ Concept
David Gallego
Inspiration für das Toyota H2+ Concept.

Drei Sitzplätze, zwei Kofferräume

Scharfe Linien, kurze Überhänge und tiefe Sicken kombiniert der Spanier mit schmalen LED-Matrix-Leuchten, kräftig ausgestellten Kotflügeln und einer feinen messerscharfen Front. Die Fahrgastzelle ist weit nach hinten gerückt und lang läuft das niedrige Dach gen Heck aus. Dort versammeln sich alle Linien zu einem schon fast erotischen Heck.

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Mehr Oldtimer

Apropos versammeln: Gallego sieht den Innenraum des H2+ Concept flexibel für ein bis drei Passagiere. Vollbesetzt sitzen zwei auf Einzelsitzen vorne, ein weiterer dritter Mitreisender ist hinten mittig positioniert. Im Relax-Mode kann der Heckpassagier seine Füße ausstrecken – dafür muss der Beifahrersitz jedoch weichen. In der Max-Cargo-Konfiguration ist nur der Fahrer an Bord, der restlich Platz bleibt Gepäck oder Einkäufen vorbehalten. Diese finden aber auch in zwei Kofferräumen unterhalb der A-Säule Platz.

Allradantrieb und versteckte Radmuttern

Der nur 1,01 Meter hohe Elektrosportler misst in der Breite 1,813 Meter, in der Länge 4,381 Meter und kommt auf einen Radstand von 2,615 Meter. Vier Radnaben-Elektromotoren treiben die Studie an, die ihre Kraft aus Batterien im Heck erhalten. Natürlich setzt das Modell, wie der Name schon verrät, auf H2, also Wasserstoff als Energiequelle. Der findet sich im Tank unter der Fronthaube. Übrigens, die Felgen mit dem zackigen Design verbergen nicht nur die Radmuttern geschickt, die kühlen auch die Motoren und Bremsen.

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Alternative Antriebe

David Gallego ist seines Zeichens tatsächlich Automobildesigner und arbeitet in Spanien für Rücker Lypse, einer Sparte der Edag Gruppe, als Automotive Designer. Zuvor war er bei Audi für das Exterieur-Design des Formel E-Modells und des R8 LMS GT2 mitverantwortlich. Seinen Master in Automobil-Design hat er an der Polytechnischen Universität in Valencia mit seiner Thesis-Arbeit zu einem Ferrari F25 gemacht.

Fazit

Frisch und ohne die Zwänge eines Unternehmens können junge Autodesigner frei aufspielen. Sie orientieren sich an der Historie und an ihrem eigenen Geschmack und kreieren Konzepte, die so manchem Autohersteller gut stehen dürften. David Gallegos Entwurf hat auf jeden Fall das Zeug dazu, einmal von Toyota in Betracht gezogen zu werden, oder?

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