So viel Zeit. Muss sein. Für eine neue Elektro-Plattform mit 800-Volt-Technik. Für das 270-kW-Schnellladen eines neuen, elf Zentner schweren Lithium-Ionen-Akkus mit 100 kWh Bruttokapazität. Für zwei neue E-Maschinen mit ölgekühlten Rotoren, für den haarnadelumwickelten Stator am Asynchronmotor vorn. Für Siliziumkarbid-Halbleiter im Pulswechselrichter. Für ein Bildschirmpanorama aus drei Monitoren. Und dafür, dass fünf Hochleistungsrechner miteinander auskommen. So viel Zeit, die sein muss, zusätzlich, um den mit großem Tschingderassabum für 2022 angekündigten Audi SQ6 e-tron zur Serienreife zu bringen. Zwei Jahre, heißt es, rund 24 Monate, gewiss nicht exakt 731 Tage und noch viel weniger genau 63 158 400 Sekunden. Dabei drehte sich die Welt ...
Audi SQ6 e-tron im Test :Was kann Audis Elektro-Flaggschiff mit 517 PS?
Gut Ing. will Weile haben. Stimmt, schon wieder ein Wortspiel mit "Ing." zu einem Audi. Aber beim neuen SQ6 E-tron passt es so gut. Denn die Ingenieure mussten noch mal in die Verlängerung – ganze zwei Jahre später als angekündigt startet der erste Audi auf der neuen, mit Porsche entwickelten Elektro-Plattform. Ist er darauf bestens in Form? Klärt der Test!
Veröffentlicht am 29.12.2024

Foto: Hans-Dieter Seufert






