Volvo XC40 T2 Achim Hartmann
Volvo XC40 T2
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Volvo XC40 T2 13 Bilder
SUV

Volvo XC40 T2 im Test

Volvo XC40 T2 Kleiner SUV mit Basis-Benziner im Test

Da rollt sie, die günstigste Eintrittskarte in die Welt der Schweden. Ob der 129 PS starke Dreizylindermotor eine Empfehlung verdient, klärt der Test.

Die Straße ist nass, der zweite Gang eingelegt, der Kurvenausgang naht. Plötzlich zupfen und zerren die Antriebskräfte an der Lenkung, die Vorderräder ringen um Halt. Und das soll der Basismotor sein? In der Tat ist der T2 genannte Dreizylinder mit 129 PS nicht nur das kleinste Aggregat des XC40, sondern stellt seit dem Ende des V40 auch den Einstieg in den Volvo-Kosmos dar. An Drehmoment mangelt es dem 1.500er-Motor tatsächlich nicht.

Gerade in den unteren Gängen gefällt die sehr früh anliegende und gut zu dosierende Kraft. Zudem läuft der Turbomotor auch unter einer akustischen Tarnkappe, arbeitet äußerst leise und laufruhig. Nichtsdestotrotz muss er aber alsbald gegen die Fahrwiderstände kapitulieren, die, resultierend aus einem Leergewicht von fast 1,6 Tonnen und einer recht großen Stirnfläche, irgendwann zu viel werden. Die Werksangabe auf 100 km/h verfehlt er um satte 1,8 Sekunden, und über 120 km/h geht es nur mühselig vorwärts.

Das recht lang übersetzte Sechsganggetriebe trägt seinen Teil zum eher betulichen Beschleunigungserlebnis bei, sodass die Volvo-typischen 180 km/h Spitze hier eher physikalisch denn elektronisch bedingt sind. Die Schaltwege sind zwar recht kurz, aber die Kupplung lässt sich schlecht dosieren, und das Getriebe schaltet sich gummiartig. Die Automatik passt besser zum XC40, ist aber erst für den kräftigeren T3 (163 PS) erhältlich. Hilft die lange Übersetzung wenigstens, den Testverbrauch zu drücken? Nun, er liegt bei 7,8 l/100 km und damit auf dem Niveau des B4 genannten 197-PS-Mildhybrids – also nein. Und die Fahreigenschaften? Changieren zwischen unambitioniertem Handling und eher hölzernem Federungskomfort.

Hübsch und geräumig

Volvo XC40 T2
Achim Hartmann
Der Dreizylinder leistet dank Abgasturbolader 95 kW (129 PS) bei 5.000/min. Die Volvo-typischen 180 km/h Spitze sind hier eher physikalisch denn elektronisch bedingt.

Ansonsten kultiviert der XC40 den gewohnt hübschen Volvo-Stil. Der Innenraum mit seinen gut dimensionierten, bequem gepolsterten Sitzen samt ausziehbarer Oberschenkelauflage ist gut verarbeitet, wirkt hochwertig, auch wenn sich der fusselige Kofferraumteppich in der Türtafel wiederfindet. Die Bedienung des zentralen Touchscreens bleibt gewöhnungsbedürftig, die Anzahl der Untermenüs ist aber überschaubar.

Auf 452 bis 1.328 Litern Kofferraumvolumen lässt sich Gepäck verladen, und im Fond ist ebenfalls ausreichend Platz. Allerdings fällt die Sitzposition auf den flachen Polstern vergleichsweise hart und aufrecht aus, sodass die Mitfahrer in Reihe zwei ebenfalls um Halt ringen.

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Dass Volvo bald keine Verbrennungsmotoren mehr entwickelt, finde ich ...
... schade. Die Schweden haben immer charakterstarke Triebwerde gebaut.
... nicht schlimm. Die aktuellen Vierzylinder überzeugen mich eh nicht.

Fazit

In der Komfortzone des günstigen, aber gar nicht mal sparsamen T2 – der Stadt – fehlt die Option auf die Automatik. Außerhalb fehlt dagegen Federungskomfort. Oder Handling.

Technische Daten

Volvo XC40 T2 Momentum Pro
Grundpreis 35.450 €
Außenmaße 4425 x 1873 x 1652 mm
Kofferraumvolumen 428 bis 1304 l
Hubraum / Motor 1477 cm³ / 3-Zylinder
Leistung 95 kW / 129 PS bei 5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
0-100 km/h 12,7 s
Verbrauch 6,3 l/100 km
Testverbrauch 7,8 l/100 km
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Volvo XC40
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