ADAC erhöht die Mitgliedsbeiträge massiv: Das müssen Sie ab 2027 bezahlen

ADAC erhöht die Mitgliedsbeiträge massiv
Das müssen Sie ab 2027 bezahlen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.03.2026
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ADAC Interview-Reaktionen
Foto: Boarding1Now und Ysr Dora via Getty Images

Nach Informationen der Welt sollen die Preise ab dem Jahr 2027 steigen. Im Basistarif für Einzelpersonen würde der Jahresbeitrag von 54 auf 64 Euro steigen. Das entspricht einem Plus von rund 18 Prozent. Auch in den höherwertigen Tarifen sowie bei Familien- und Partnermodellen sind Aufschläge vorgesehen.

Beschlossen werden soll die Anpassung auf der Hauptversammlung am 23.05.2026. Offiziell bestätigt ist der Schritt bisher nicht. Eine Stellungnahme des ADAC hat auto-motor-und-sport.de angefragt.

Beitragserhöhung nach mehreren Jahren stabiler Preise

Der ADAC hatte seine Preise zuletzt über einen längeren Zeitraum stabil gehalten. In dieser Zeit sind laut Verein die operativen Kosten kontinuierlich gestiegen. Der Club zählt mit mehr als 22 Millionen Mitgliedern zu den größten Vereinen in Deutschland. Damit ist rechnerisch etwa jeder vierte Einwohner Mitglied. Entsprechend groß ist die Wirkung einer Beitragsanpassung.

Die geplanten Änderungen betreffen nicht nur Neukunden, sondern perspektivisch die gesamte Mitgliederstruktur. Details zur konkreten Umsetzung und möglichen Übergangsregelungen sind bislang nicht öffentlich.

Überblick über die geplanten neuen Beiträge

Die Erhöhungen bewegen sich je nach Tarif in einem ähnlichen prozentualen Bereich. Besonders deutlich fällt der absolute Aufschlag in den Premiumvarianten aus.

Kostenstruktur und wirtschaftlicher Druck

Als Begründung werden vor allem gestiegene Betriebskosten genannt. Dazu zählen höhere Preise für Energie und Ersatzteile sowie steigende Personalkosten. Auch externe Leistungen wie Abschleppdienste und Werkstattpartnerschaften sind teurer geworden.

Der ADAC betreibt ein dichtes Netz an Pannenhilfe. Rund 1.700 eigene Helfer sowie etwa 750 Partnerunternehmen mit insgesamt rund 5.000 Fahrzeugen sind im Einsatz. Diese Infrastruktur verursacht laufende Kosten, die stark von Preisentwicklungen im Verkehrs- und Energiesektor abhängen.

Hinzu kommt, dass moderne Fahrzeuge zunehmend komplexer werden. Das kann Reparaturen und Einsätze aufwendiger machen, was sich ebenfalls auf die Kostenstruktur auswirkt.

Fazit