Aston Martin AMR-C01 Fahrsimulator Aston Martin
Aston Martin AMR-C01 Fahrsimulator
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Aston Martin AMR-C01 Fahrsimulator 15 Bilder

Einstiegsmodell ohne Räder: Aston Martin AMR-C01

Fahrsimulator Aston Martin AMR-C01 Einstiegs-Aston ohne Räder

Aston Martin hat einen Fahrsimulator für Zuhause entworfen. Das limitierte Stück gibt es in unterschiedlichen Farben für rund 67.000 Euro.

Einen Sportwagen zu fahren ist an sich schon kein günstiges Vergnügen. Wer dann auch noch regelmäßig auf die Rennstrecke will, und gar an Rennen teilnimmt, muss richtig tief in die eigenen Taschen oder die von Sponsoren greifen. Aston Martin hat für dieses Luxusproblem einen Kompromiss geschaffen: Den AMR-C01. Ja, ein Anschaffungspreis von rund 67.000 Euro (zuzüglich Steuern) ist auch kein Pappenstiel, dafür bleiben die Folgekosten denkbar niedrig.

Aston Martin AMR-C01 Fahrsimulator
Aston Martin
Ein Kohlefaser-Monocoque und ein Schalensitz sind die einzigen Gemeinsamkeiten mit einem echten Rennwagen.

Monocoque und Schalensitz

Es handelt sich allerdings auch nicht um ein echtes Fahrzeug, sondern einen Fahrsimulator, der von Aston Martin entworfen und von der Spezialfirma Curv gebaut wird. Ein Kohlefaser-Monocoque und ein sportlicher Schalensitz bleiben die einzigen Parallelen zu Rennautos der analogen Welt. Wer hier Platz nimmt, begibt sich via 32:9-QHD-Widescreen auf virtuelle Rundkurse, verschleißt dabei aber immerhin weder Bremsen noch Reifen. Vom Spritverbrauch erst gar nicht zu sprechen. Zieht man zudem die Kosten einer offiziellen Rennserien-Teilnahme hinzu (etwa Formel 3 für rund 1,2 Millionen Euro pro Saison), hat sich so ein Simulator doch schnell amortisiert – sofern als Gegenwert Rennstrecken-Kilometer zugrunde liegen.

Klar, im AMR-C01 läuft das nur digital ab, ohne Benzingeruch und Hitze, dafür stellen Sie sich aber auch eine überaus dekorative Skulptur in den Hobbykeller. Die Wände müssen übrigens nicht zwingend umgestrichen werden, den Simulator gibt es in acht unterschiedlichen Farben und drei Innenausstattungen. Auch verschiedene Rennsimulationen lassen sich aufspielen, standardmäßig läuft Assetto Corsa. Hardwareseitig schlagen sich damit eine Intel i7 CPU und eine Nvidia GTX 3070 GPU herum.

Aston Martin AMR-C01 Fahrsimulator
Aston Martin
Der gekrümmte Bildschirm streckt sich auf eine Breite von fast 1,2 Metern.

Limitiert wie der Valkyrie

Damit Sie den Platzbedarf in den heimischen Wänden richtig einkalkulieren können, liefern wir Ihnen gerne auch die Abmessungen. Der Bildschirm streckt sich auf eine Breite von 1.195 Millimetern, das Simulator-Gehäuse belässt es bei 725 Millimetern. Rund zwei Meter Länge und knapp über einen Meter Höhe sollten ebenfalls zur Verfügung stehen.

Das virtuelle Renn-Vergnügen ist auf 150 Stück limitiert. Exakt so viele Modelle wird es übrigens auch vom straßenzugelassenen Aston Martin Valkyrie geben, an dem sich der Simulator in puncto Cockpit und Sitzposition orientiert. Und glauben Sie uns: So ein Valkyrie reißt mit Sicherheit ein tieferes Loch in die Haushaltskasse.

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Fazit

Das Klischee-Bild vom bleichen Zocker im pizzabefleckten Jogginganzug greift hier eher nicht. Wer in den AMR-C01 steigt, hat vermutlich auch das passende Outfit für den virtuellen Renneinsatz am Start. Schick ist das Teil allemal, Normalsterbliche werden aber wohl doch bei der Playstation bleiben.

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