Herr Professor Lux, China drückt Batteriezellen zu extrem niedrigen Preisen auf den Weltmarkt. Eine Kilowattstunde LFP-Akku-Kapazität kostet nur noch 35 bis 50 Dollar. Wie ist das möglich?
China hat schon vor mehr als 15 Jahren eine ganz klare, pragmatische und vor allem ganzheitliche Strategie gestartet, die an der Rohstoffmine beginnt und am Auto endet. Bei den Lithium-Eisenphosphat-Zellen, also bei LFP, kontrollieren chinesische Unternehmen heute 90 Prozent der Wertschöpfungskette.
Zellen aus LFP sind zwar preiswerter, aber nicht ganz so performant wie NMC-Zellen, die die deutschen Autohersteller bevorzugen. Setzen wir auf die falsche Chemie?
Ursprünglich wurde die LFP-Technologie in der westlichen Welt entwickelt, auch in Deutschland. Aber ...





