Kurze Checkliste für den Winter-Stau
- Warme Decke oder Notfalldecke
- Mütze, Handschuhe, Schal, dicke Socken
- Wechselkleidung und feste Ersatzschuhe
- Thermoskanne mit heißem Getränk
- Trinkwasser
- Haltbare Snacks
- Warnweste und Warndreieck
- Taschenlampe
- Powerbank und Ladekabel
- Eiskratzer, Handbesen, kleine Schneeschaufel
- Erste-Hilfe-Set
- Feuchttücher oder Toilettenpapier
- Persönliche Medikamente
- Überbrückungskabel
1. Schutz vor Kälte
Bei winterlichem Stillstand geht Körperwärme schnell verloren. Besonders kritisch ist das bei längeren Wartezeiten ohne Bewegung oder wenn der Motor nicht dauerhaft laufen kann.
Warme Decken gehören deshalb zur Grundausstattung. Ergänzend sollten Mütze, Handschuhe, Schal und dicke Socken im Auto liegen, auch bei kurzen Fahrten. Über Kopf und Füße verliert der Körper besonders viel Wärme.
2. Kleidung und Schuhe
Nasse oder ungeeignete Kleidung verstärkt das Kälteempfinden erheblich. Wer längere Zeit im Fahrzeug ausharren muss, sollte zusätzliche Kleidung anlegen können.
Feste Ersatzschuhe sind sinnvoll, falls Schnee ins Fahrzeug gelangt oder das Auto kurz verlassen werden muss. Auf glattem Untergrund erhöht ungeeignetes Schuhwerk das Sturzrisiko.
3. Getränke und Verpflegung
Auch bei niedrigen Temperaturen benötigt der Körper Flüssigkeit und Energie. Längeres Sitzen ohne Bewegung belastet den Kreislauf und kann zu schneller Erschöpfung führen.
Eine Thermoskanne mit heißem Getränk hilft, die Körpertemperatur zu stabilisieren. Ergänzend sollten haltbare Snacks im Auto liegen, um mehrere Stunden überbrücken zu können.
4. Sichtbarkeit im Stillstand
Bei Vollsperrungen oder Unfällen steht das Fahrzeug oft lange an derselben Stelle. In dieser Zeit ist gute Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer und Einsatzkräfte entscheidend.
Warnweste und Taschenlampe sollten griffbereit liegen. Gerade bei Dunkelheit, Schneetreiben oder schlechter Sicht erleichtern sie Orientierung und Absicherung.
5. Erreichbarkeit und Stromversorgung
Informationen zu Sperrungen, Umleitungen oder Wetterlagen werden häufig über das Smartphone verbreitet. Gleichzeitig entlädt Kälte Akkus deutlich schneller.
Eine geladene Powerbank und ein passendes Ladekabel gehören deshalb zur Winterausstattung. Ohne Strom kann selbst ein kurzer Stillstand problematisch werden.
6. Fahrzeug funktionsfähig halten
Auch im Stau kann es notwendig sein, das Fahrzeug kurz zu bewegen oder Anweisungen von Polizei und Rettungskräften zu folgen. Dafür müssen Scheiben, Leuchten und Sensoren frei bleiben.
Eiskratzer, Handbesen und eine kleine Schneeschaufel helfen, das Auto betriebsbereit zu halten. Besonders wichtig ist es, den Auspuff regelmäßig von Schnee zu befreien, um Abgase nicht ins Fahrzeuginnere zu leiten.
7. Gesundheit und Hygiene
Längere Standzeiten können gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Kleine Verletzungen, Kreislaufbeschwerden oder einfache hygienische Bedürfnisse lassen sich nicht ausschließen. Ein Erste-Hilfe-Set sowie Feuchttücher oder Toilettenpapier sollten deshalb im Auto vorhanden sein. Sie helfen, auch bei längeren Verzögerungen handlungsfähig zu bleiben.
Viele Autofahrer sind auf regelmäßig einzunehmende Medikamente angewiesen. Bei ungeplanten langen Standzeiten kann das schnell zum Problem werden. Nehmen Sie wichtige Medikamente für einen längeren, ungeplanten Aufenthalt mit.
9. Batterieprobleme berücksichtigen
Kälte schwächt Autobatterien deutlich. Längere Standzeiten mit eingeschalteten Verbrauchern erhöhen das Risiko, dass das Fahrzeug nicht mehr startet.
Starthilfkabel ermöglichen es, das Auto wieder fahrbereit zu machen, sobald Hilfe verfügbar ist. Die Kabel sollten zur Fahrzeugklasse passen, die Hinweise der Hersteller sind zu beachten.





