Mitte Mai 2023 hatte Ex-Audi-Chef Rupert Stadler im Prozess um manipulierte Abgaswerte von Dieselmotoren ein Geständnis abgelegt. Das Landgericht München stellte ihm daraufhin bei gleichzeitiger Zahlung von 1,1 Millionen Euro eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren in Aussicht, auch die Staatsanwaltschaft hatte zugestimmt. Entsprechend fiel das Urteil aus: Das Gericht verurteilte Stadler zu 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung.
Der Vorwurf gegen Stadler lautet, dass er den Verkauf von manipulierten Autos bis 2018 hat weiterlaufen lassen, obwohl er längst von den illegalen technischen Eingriffen wusste. Konkret werfen die Staatsanwälte dem ehemaligen Automanager vor, "spätestens ab Ende September 2015 von den Manipulationen Kenntnis gehabt und gleichwohl ...





