Betroffen sind die Modelle Kuga , Bronco und Escape mit dem 1.5-Liter-EcoBoost-Dragon-Motor. Der Grund für den Rückruf ist ein Fehler in einem Hochdruck-Einspritzventil. In Deutschland sind insgesamt 19.228 Fahrzeuge betroffen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) besteht die Gefahr, dass das Einspritzventil bei den betroffenen Fahrzeugen Risse bildet. Dadurch könnte Kraftstoff austreten und sich auf der Oberseite des Motors ansammeln. Durch den nahegelegenen Abgasstrang und dessen Hitze könnte sich der Treibstoff entzünden und so zu einem Motorbrand führen.
Hierzulande kam es gemäß des KBA bisher zu keinem Personen- oder Sachschaden. Die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) meldet hingegen mindestens acht Fälle mit Feuerentwicklung.
Maßnahmen zur Reparatur
Auf Anfrage von auto motor und sport erklärt ein Pressesprecher von Ford, dass es derzeit nur eine Zwischenlösung für den Defekt gibt. Ein Software-Update für das Antriebsstrangsteuergerät (PCM) soll Abhilfe schaffen. Die Kunden sollen sich an die Werkstatt ihres Vertrauens wenden, um dort einen Termin zu vereinbaren. Die endgültige Reparatur soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Das KBA überwacht die Rückrufaktion unter der Referenznummer 15688R.
Betroffene Fahrzeuge
Der Rückruf betrifft Fahrzeuge des Produktionszeitraums zwischen dem 19. November 2018 und dem 28. Mai 2024.
- Ford Bronco Sport
- Ford Escape
- Ford Kuga
Was Halter jetzt tun können
Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden in den kommenden Tagen von Ford kontaktiert und erhalten Anweisungen zur weiteren Vorgehensweise. Oder die Besitzer kontaktieren, wie oben beschrieben, die Ford-Werkstatt des Vertrauens selbst. In jedem Fall ist es ratsam, die jeweiligen Autos bis zur Reparatur mit heißem Motor nicht in geschlossenen Räumen, wie Garagen, abzustellen.





