Rückruf Stellantis: Diese Transporter können Kraftstoff verlieren

Rückruf Stellantis Transporter
Kraftstoffverlust durch fehlerhaftes Bauteil

ArtikeldatumVeröffentlicht am 04.03.2026
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Bei manchen Fahrzeugen kann es sein, dass diese Leitungen nicht den vorgesehenen Spezifikationen entsprechen. Das wiederum kann zu Austritt von Treibstoff führen. Tropft dieser auf heiße Bauteile im Motorraum, kann im schlimmsten Fall ein Brand entstehen.

Dies betrifft die Transportermodelle Citroën Jumper, Fiat Ducato, Opel Movano und Peugeot Boxer, sowie Wohnmobile, die auf diesen Modellen basieren. Die Fahrzeuge wurden im Zeitraum zwischen dem 6. November 2024 und dem 21. Juli 2025 in den italienischen Stellantis-Werken produziert. Insgesamt sollen weltweit rund 24.200 Fahrzeuge von der Maßnahme betroffen sein. Für den deutschen Markt liegen bislang nur Zahlen für zwei Modelle vor: 796 Citroën Jumper sowie 277 Peugeot Boxer müssen überprüft werden. Die Rückrufaktionen laufen unter den internen Codes GN3 und MZA (Citroën/Peugeot) sowie KTY und F52Y für Opel Movano und Fiat Ducato.

Auto motor und sport hat bei Stellantis angefragt, ob es durch das Treibstoffleck zu Schäden kam. Bisher liegt noch keine Antwort vor.

Fehlerhafte Leitungen werden ersetzt

In den Werkstätten prüfen Mechatroniker die Kraftstoffrücklaufleitung der betroffenen Fahrzeuge. Falls nötig, wird die Leitung ersetzt. Laut Hersteller dauert die Kontrolle beziehungsweise der Austausch zwischen etwa 12 und 90 Minuten.

Halter betroffener Fahrzeuge werden in der Regel von den Herstellern oder Vertragspartnern informiert. Sie sollten anschließend einen Termin bei einem autorisierten Markenbetrieb vereinbaren. Sie können aber auch beim Autohaus Ihres Vertrauens unter Angabe des internen Codes nachfragen.

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