Section-Control auf der Luegbrücke (A13): Neue Tempofalle auf der Brennerautobahn

Section-Control auf der Luegbrücke (A13)
Achtung, neue Tempofalle auf der Brennerautobahn

ArtikeldatumVeröffentlicht am 21.01.2026
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Lueg Brücke Brenner
Foto: Joachim Kietzmann via Getty Images

Seit 2026 überwacht eine neue Section-Control der ASFINAG den Verkehr auf der Luegbrücke der Brennerautobahn (A 13). Ziel ist es nach eigenen Angaben, den Verkehrsfluss zu stabilisieren und die Sicherheit auf dem sensiblen Streckenabschnitt zu erhöhen. Die Überwachung erstreckt sich von Beginn der Brücke bis kurz vor die Anschlussstelle Brenner-Nord.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Durch die elektronische Kontrolle sollen Fahrzeuge konstant im erlaubten Tempo fahren, um riskante Überholmanöver und plötzliche Bremsvorgänge zu vermeiden. Damit will die ASFINAG die Zahl der Unfälle verringern und Verkehrsbehinderungen vorbeugen.

Messung in beide Richtungen

Die Anlage ist in beiden Fahrtrichtungen aktiv und arbeitet ganzjährig. Sie erfasst beim Ein- und Ausfahren in den überwachten Abschnitt das Kennzeichen und versieht es mit einem Zeitstempel. Werden die Zeiten am Anfang und Ende der Messstrecke verglichen und ergibt sich eine zu kurze Fahrzeit, gilt das Fahrzeug als zu schnell. In diesem Fall wird ein Bußgeld fällig.

Parallel zur Installation der Section-Control setzt die ASFINAG im Zuge der Erneuerung der Luegbrücke auch 2026 auf temporäre Lkw-Fahrverbote und wechselnde Verkehrsführungen. Der Verkehr wird größtenteils einspurig geleitet, an rund 180 Tagen im Jahr soll eine zweispurige Nutzung möglich sein. Diese Regelung gilt vor allem an verkehrsintensiven Tagen mit erhöhtem Urlaubsverkehr.

Bedeutung für die Brennerstrecke

Die Luegbrücke gehört zu den wichtigsten Abschnitten der Brennerautobahn und wird täglich von tausenden Fahrzeugen befahren. Mit der neuen Section-Control will die ASFINAG nach eigener Aussage "ein harmonischeres Fahrverhalten erreichen und die Verkehrssicherheit langfristig verbessern". Die Installation ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts für die Brennerroute, das auch bauliche Maßnahmen und verstärkte Kontrollen umfasst.

Fazit