Bundeskanzler Friedrich Merz formulierte es nach dem Autogipfel so: "2035 darf es keinen harten Schnitt geben." Die Bundesregierung will in Brüssel auf mehr Flexibilität drängen. Vizekanzler Lars Klingbeil zeigt sich offen für Brückenlösungen wie Plug-in-Hybride (PHEV) und Range-Extender (REEV), solange die Klimaziele eingehalten werden. Auf EU-Ebene läuft die Überprüfung der Regeln. Ein formaler Kurswechsel ist bislang nicht signalisiert.
Was politisch auf dem Tisch liegt
In Berlin werden drei Pfade diskutiert: eine flexiblere Anrechnung von PHEV und REEV über 2035 hinaus, gezielte E-Auto-Anreize für Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen sowie eine verlängerte Kfz-Steuerbefreiung für Stromer. Brüssel bleibt der Referenzrahmen: Die ...





