Xpeng hat in München zum großen Schlag ausgeholt: Beim spektakulären Brand-Event im Showpalast – direkt neben der Allianz-Arena – präsentierte CEO He Xiaopeng erstmals persönlich in Europa die Zukunftsvision der chinesischen Marke. Im Zentrum: der neue Xpeng L03, ausgestattet mit selbst entwickelten Turing-KI-Chips, die autonomes Fahren, Sprachsteuerung und Infotainment in einem Full-Stack-System vereinen.
Ab 2027 soll der L03 Ultra mit Level-2+-Assistenz auf deutschen Straßen unterwegs sein. Google Maps ist nativ integriert, OTA-Updates versprechen kontinuierliche Weiterentwicklung. Doch Xpeng denkt weit über das klassische E-Auto hinaus: Robotaxis fahren bereits im Pilotbetrieb durch Guangzhou, der humanoide Roboter Iron soll 2027 global debütieren, und mit dem eVTOL A868 peilt Xpeng 500 km Flugreichweite bei 360 km/h an.
VW-Partner Volkswagen adelt die Chinesen mit einer Beteiligung von fünf Prozent für 700 Millionen Euro – was Xpeng implizit auf 14 Milliarden Euro taxiert. Produziert wird bei Magna in Österreich, womit EU-Zölle teilweise umgangen werden. Auf dem Papier übertreffen Xpengs Modelle die VW-Konkurrenz bei Technik und Preis – ob sich das in der Praxis bestätigt, bleibt spannend.






