Das erste Training ist in Las Vegas immer ein bisschen wie Schießen auf ein bewegliches Ziel. Mit jeder Runde kommt mehr Gummi und damit Grip auf die Bahn. Deshalb bringt es nicht viel, das Setup anzupassen. Erst in den letzten 20 Minuten ergeben Longruns Sinn, weil sich dann die Bedingungen stabilisieren. Normalerweise hätten die Teams die Dauerläufe auf die zweite Trainingssitzung gelegt, doch weil der Wetterbericht leichten Regen vorhersagte, haben neun Fahrer noch eine verkürzte Rennsimulation abgespult.
Drei Stunden später waren sie froh darum. Zu Beginn der zweiten Sitzung nieselte es tatsächlich. Und dann störten zwei rote Flaggen wegen eines losen Abflussschachts den Trainingsbetrieb und klauten den Teams 20 Minuten. An Longruns war ...












