McLaren schien den Las-Vegas-Fluch besiegt zu haben. Lando Norris fuhr im zweiten Training die schnellste Runde und stellte den MCL39 im Qualifying auf eine überlegene Pole Position. Man habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und sich besser auf den Kurs von Las Vegas vorbereitet, der in den Jahren zuvor eine Problemstrecke für die Papaya-Renner war. Das wurde er auch diesmal. Aber erst am Renntag.
McLaren trimmte seine Autos auf zu viel Abtrieb. Teils über minimale Bodenfreiheit, teils über etwas mehr Flügelanstellung. Das führte auf den Geraden zu Hochgeschwindigkeits-Bouncing und zu starkem Bodenkontakt. Die Ingenieure zogen zu spät die Reißleine. Lando Norris begann erst fünf Runden vor Schluss mit Lift and Coast. Oscar Piastri wurde ...












