Das war ein echtes Husarenstück. Andrea Kimi Antonelli durfte vom 17. Startplatz bestenfalls auf einen Punkteplatz hoffen. Nach 50 Rennrunden und der Disqualifikation der beiden McLaren ging der Mercedes-Rookie mit dem Pokal für den dritten Platz nach Hause. Und das trotz einer Fünfsekunden-Strafe für einen minimalen Frühstart. Antonelli reichten dafür zwei Überholmanöver. Der Rest war Taktik.
Schon als Pirelli die Liste der Startreifen bekanntgab, konnte man ahnen, dass Mercedes etwas Besonderes plante. Antonelli war der einzige Fahrer, der auf Soft-Reifen ins Rennen ging. Ausgerechnet Pirellis weichste Mischung, von der alle wegen der großen Gefahr des Körnens die Finger lassen wollten.
Dann spielten Pech und Glück eine Rolle. Pech, dass Antonelli ...












