Es reichen zwei eintönige Rennen, und schon verfällt das Fahrerlager in Hysterie. Melbourne hatte Glück. Das Wetter mischte die Karten und bestimmte die Strategie. Shanghai und Suzuka boten eine Prozession. Wer am Start vorne lag, gewann das Rennen. Auch mit dem zweitschnellsten Auto. Bei Mercedes ist man überzeugt, dass auch George Russell das Rennen gewonnen hätte, wäre er in Führung gegangen. Ferrari denkt das gleiche mit Charles Leclerc.
Das Überhol-Delta lag zwischen 0,8 und 1,2 Sekunden. Keiner aus den Top 4 hatte den Speed, diesen Unterschied zu machen. Dazu kommt der Vorteil der Führung. Ungestörte Luft ist bei den aktuellen Autos ein Geschenk. "Das allein ist zwei Zehntel wert", glaubt Mercedes-Chefingenieur Andrew Shovlin.
Normalerweise ...












