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Ferrari präsentiert 296 GT3: Debüt in Daytona 2023

Ferrari 296 GT3 (2023) Angriff auf die GT3-Krone

Ferrari hat seinen 296 GT3 vorgestellt. Das Auto soll 2023 in Daytona sein Renndebüt feiern. Der 296 GT3 ist der Nachfolger des 488 GT3. Als Basis nutzt der neue Rennwagen den 296 GTB.

Die GT3-Szene erlebt im Moment ihren bisher größten Boom. Überall auf der Welt freuen sich Serien mit den von Kunden eingesetzten Rennern über riesige Starterzahlen. Allein in Deutschland bieten das ADAC GT Masters und die im letzten Jahr neu aufgestellte DTM große und vielfältige Felder. Ähnlich rosig sieht es auch bei den großen Langstreckenklassikern aus, wo GT3-Wagen meist die Top-Klasse formen – zum Beispiel bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Eine beliebte Wahl für diese zahlreichen Einsatzmöglichkeiten dürfte in Zukunft der Ferrari 296 GT3 werden, der 2023 den aktuellen 488 Evo in die wohlverdiente Rennrente schickt. Die Italiener haben ihre neue Speerspitze im GT3-Sport am Freitag (29.7.) im Rahmen des 24h-Rennens von Spa präsentiert. Der Vorgänger hat die Latte hoch gelegt: Zusammen mit seiner Vor-Facelift-Version sammelte der italienische Verkaufsschlager unzählige Siege und Titel in der Sportwagen-Szene. Laut Ferrari ist der 488 das erfolgreichste Auto der Firmengeschichte. Eine erstaunliche Statistik, wenn man an die ebenfalls erfolgsverwöhnten Karrieren der GT3-Vorgänger 430 und 458 denkt.

Schwächen ausgemerzt beim 296 GT3

Trotz der vielen Erfolge haben sich die Ingenieure darauf konzentriert, die Schwächen des Vorgängers für den neuen 296 GT3 auszumerzen. "Zunächst haben wir die Schwachpunkte des 488 analysiert und daraus eine Optimierungsliste erstellt", hebt der Technische Direktor der Rennsport-Abteilung, Ferdinando Cannizzo, vor. Zum einen sollte der Gewichtsschwerpunkt abermals sinken, weil das Spielraum für Ballast, Gewichtsverteilung und Setup eröffnet.

Ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste war die Optimierung der Zugänglichkeit sämtlicher technischer Baugruppen, was nicht nur die Servicefreundlichkeit erhöht, sondern auch schnellere Modifikationen beim Setup und damit die Erhöhung der Tracktime erlaubt. "Beim Bodywork haben wir das Thema konsequent zu Ende gedacht: Alle Bauteile sind in Gruppen angeordnet, die sehr schnell ein- und wieder ausgebaut werden können", sagt Cannizzo. "So konnten wir die Reparaturzeiten unter Rennbedingungen verkürzen. Die Bremsen, das Bodywork und die Aufhängungen sind konsequent, nachdem Prinzip optimaler Zugänglichkeit und hoher Wartungsfreundlichkeit aufgebaut, das war ein großer Schritt im Vergleich zum Vorgänger 488. Das neue Auto ist wie ein echter Prototyp aufgebaut – das ist der große Konzeptwechsel."

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Der Ferrari 296 GT3 tritt in große Fußsstapfen. Der Vorgänger 488 GT3 sammelte unzählige Siege und Titel.

V6 statt V8 als Herz des springenden Pferds

Ein Konzeptwechsel findet auch unter der Haube im Herzen des Italieners statt. Nach vielen Jahren des erst offenen und dann turbogedämpften V8-Sounds müssen sich die GT-Tifosi ab 2023 an ein neues Klangbild gewöhnen. Wie auf der Straße wird der 296 von einem turboaufgeladenen 3-Liter-V6-Motor angetrieben. Die Zylinder ordnen die Italiener im 120°-Winkel an.

Im Gegensatz zum Bruder aus der Serie, dem 296 GTB, darf der Rennableger allerdings nicht mit Hybrid-Unterstützung antreten, da das Reglement für die nächsten Jahre weiterhin klassische Verbrenner fordert. Aufgrund dieser Vorgaben musste Honda den Antrieb seines NSX GT3 ebenfalls modifizieren. Das Getriebe des 296 GT3 hat Zulieferer Xtrac speziell für den Rennwagen entwickelt. Die Wahl der Ingenieure fiel auf eine Sechsgang-Schaltbox, die aerodynamisch günstig und gewichtsoptimiert untergebracht wurde.

Damit auch der 296 GT3 der Konkurrenz von Honda und Co. das Fürchten lehren kann, hat Ferrari bereits seit April ein intensives Testprogramm aufgesetzt. Als Auftakt drehte der GT3-Bolide am 12. April seine ersten Runden auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano. Am Steuer saßen der zweimalige Weltmeister Alessandro Pier Guidi und der erfahrene Testpilot Andrea Bertolini. Wie üblich wechselten sich bei der ersten Probefahrt längere Stints und ausgiebige Technik-Checks ab. Seitdem hat der 296 GT3 zehntausende Kilometer auf der Rennstrecke abgespult.

Verbesserter Anpressdruck

Viel Detailarbeit soll bei Ferrari auch in die Aerodynamik geflossen sein. Nach offiziellen Angaben soll sich der Anpressdruck um 20 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell verbessert haben. Erreicht hat Ferrari das unter anderem über die Bodenfreiheit. Die Konsequenz daraus ist ein verbessertes Handling.

Innerhalb des Fahrzeugs hat Ferrari auch Hand angelegt. In die Gestaltung des Cockpits flossen viele Eindrücke von Werks- und Privatfahrern des 488 ein. Die Sicht ist nun besser und die Klimaanlage soll bei allen Bedingungen für gute Belüftung sorgen. Das Lenkrad weist viele Elemente aus der Formel 1 auf. Hier konnten die Spezialisten aus Maranello auf ihr Know-how aus der Königsklasse zurückgreifen.

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Die Verbesserungen am Fahrzeug sollen für 20 Prozent mehr Abtrieb gegenüber dem Vorgängermodell sorgen.

Paralleles Debüt mit dem Hypercar

Die Rennsaison 2023 bringt für Ferrari-Fans gleich zwei Gründe zur Vorfreude. Neben dem GT3-Auto wird auch ein großer Bruder in der Form eines Werks-Hypercars an den Start gehen. Dabei handelt es sich um einen Prototyp für die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, der sich unter anderem mit Toyota und Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans messen wird. Auf lange Sicht sind auch Einsätze in der amerikanischen IMSA SportsCar Championship geplant.

Anfang Juli drehte das Hypercar in Fiorano seine ersten Testrunden. Dort hatte der Prototyp noch einen Camouflage-Tarnlook angelegt. Mit dem Hypercar will Ferrari 2023 erstmals nach 50 Jahren wieder um den Gesamtsieg beim Klassiker in Le Mans kämpfen. Und mit dem neuen 296 GT3 wollen die Italiener zukünftig die Erfolgsserie im GT-Sport fortsetzen. Das sind ambitionierte Ziele der Marke mit dem springenden Pferd.

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