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Ferrari-Hypercar für Le Mans: Bilder & Infos

Ferrari Hypercar für WEC 2023 Erstes Bild vom Le-Mans-Renner

Ferrari wird 2023 in die Top-Klasse von Le Mans zurückkehren. Nun wurde das neue Hypercar erstmals bei Testfahrten in Fiorano gesichtet. Wir haben die letzten Infos zu dem Prototypen, der sich schon bald mit Toyota, Peugeot und Porsche messen will.

Nachdem Ferrari im Februar 2021 verkündet hatte, 2023 bei den 24 Stunden von Le Mans zu starten, war es lange Zeit ruhig um das Projekt geworden. Rund einen Monat nach einem ersten Teaser im Juni 2022, veröffentlichte Ferrari nun auch ein neues Foto des Rennwagens. Auf der hauseigenen Ferrari-Strecke in Fiorano hatte der Prototyp zuvor die ersten Runden abgespult. Alessandro Pier Guidi hatte die Ehre, den Rollout in Italien zu fahren.

Antonello Coletta, der Leiter von Ferrari Attività Sportive GT, zeigte sich nach dem Shakedown begeistert vom neuen Rennwagen: "Dies ist ein sehr aufregender Moment, der sowohl von den Menschen, die an diesem Projekt gearbeitet haben, als auch von den Ferrari-Fans sehnsüchtig erwartet wurde."

Comeback nach 50 Jahren

Dass die Italiener in die Langstrecken-WM zurückkehren, hat auch mit der Budget-Grenze in der Formel 1 zu tun. Um die Ausgaben zu senken, musste die Scuderia Ressourcen und Personal abziehen, die man elegant in das Le-Mans-Engagement rüberschieben kann. 50 Jahre nach dem letzten Kampf um den Gesamtsieg im Jahr 1973 will man wieder ganz oben mitgeigen.

Lange stellte sich nur noch die Frage, mit was für einem Auto Ferrari das Le-Mans-Programm bestreiten wird. Ab 2023 sollen sich in der ehemaligen Protoypen-Klasse sogenannte Hypercars und LMDh-Rennwagen um den Gesamtsieg streiten. Am Ende entschied sich Ferrari für die Entwicklung und den Bau eines komplett neuen Hypercars. Über technische Details des Prototyps ist allerdings noch nichts bekannt. Einen Namen für den italienischen Hoffnungsträger gibt es ebenfalls noch nicht.

Toyota - 24h-Rennen Le Mans - 2022
Toyota
Hypercar-Konkurrent Toyota triumphierte zuletzt fünfmal in Folge in Le Mans.

Ferrari entscheidet sich für Hypercar

Der größte Unterschied der beiden Konzepte liegt in den Kosten. LMDh-Renner sind deutlich günstiger, weil die Ingenieure hier auf viele Standard-Teile wie z.B. das Monocoque, die Aufhängungen, das Hybrid-System und das Getriebe zurückgreifen können. Porsche, Cadillac, BMW und die Honda-Tochter Acura fahren diesen sparsamen Kurs, der ein Budget von ca. 15 bis 20 Millionen verlangt.

Die aufwändigeren Hypercar-Protoypen kommen nach Schätzungen von Experten auf den dreifachen Preis. Hier müssen die Hersteller das komplette Auto selbst konstruieren. Das Hybrid-System darf seine Power dafür aber auch an die Vorderräder abgeben. Für diesen Weg haben sich neben Ferrari bislang auch Toyota, Peugeot und Glickenhaus entschieden.

Mit Blick auf ein erfolgreiches Le-Mans-Comeback der berühmten Marke drängt die Zeit: Porsche absolvierte schon einige Renndistanzen mit seinem LMDh-Renner, Hypercar-Konkurrent Peugeot feiert am 10. Juli mit dem 9X8 sein Renndebüt in Monza.

Peugeot 9X8 WEC
Peugeot
Peugeots Hypercar 9X8 feiert im Juli bereits sein Renndebüt.

Run auf Le-Mans-Königsklasse

Die große Frage lautet spätestens im nächsten Jahr, wie die beiden Konzepte künstlich auf ein vergleichbares Niveau gebracht werden können, damit am Ende auch beide siegfähig sind. Dem austragenden Veranstalter ACO, der für die sogenannte Balance of Performance zuständig ist, dürften da noch einige heiße Diskussionen ins Haus stehen.

Die Fans können sich auf jeden Fall jetzt schon auf ein großes Rennen mit großen Namen freuen. Das diesjährige 24h-Rennen in Le Mans machte noch einmal deutlich, wie sehnsüchtug die Rückkehr von verschiedenen Herstellern erwartet wird. Toyota gewann zum fünften Mal in Folge den Klassiker und sah sich dabei kaum Konkurrenz ausgesetzt. Mit Peugeot, Ferrari, Cadillac und Porsche sollte sich das im nächsten Jahr ändern.

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