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Aznom Palladium: Die All-Terrain-Hyper-Limousine

Aznom Palladium Die All-Terrain-Hyper-Limousine

Aus Italien rollt eine neue Super-Duper-Hyper-Limousine an. Der Aznom Palladium ist sechs Meter lang und kommt mit Allradantrieb und über 700 PS.

Glaubt man der italienischen Automobil-Manufaktur Aznom Automotive, dann rollt mit dem Palladium ein Auto auf uns zu, wie wir es noch nie gesehen haben. Der Autobauer, der den Namen seiner Heimatstadt Monza verkehrt herum nutzt, setzt dabei auf zahlreiche Hyperlative. Der Modellname Palladium leitet sich von gleichnamigen Edelmetall ab, soll aber auch auf Andrea Palladio verweisen – einen italienischen Architekten aus dem 15. Jahrhundert.

Zwei Meter hohe Allrad-Limousine

Der Aznom Palladium wird als Limousine tituliert. Die kommt mit einer Länge von 5,96 Metern daher und misst beeindruckende 1,97 Meter in der Höhe. Die Breite liegt bei 2,08 Meter, der Radstand beträgt üppige 3,67 Meter. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Palladium auf jedem Terrain vorwärts kommen soll. Dazu müsste eine Limousine über ausreichend Bodenfreiheit verfügen, was sich wiederum auf die Höhe auswirkt – und schon sind wir bei den knapp zwei Metern.

Natürlich kommt der Palladium mit einem potenten Motor und Allradantrieb. Ein 5,7 Liter großer Twinturbo-Benziner mit Zylinderabschaltung liefert 710 PS und 950 Nm Drehmoment, die vorwiegend auf die Hinterräder fließen. Bei Bedarf klinken sich die Vorderräder ins Antriebsgeschehen ein. Geschaltet wird per Achtgang-Automatik. Die Höchstgeschwindigkeit des 2,65-Tonners ist auf 210 km/h limitiert. Der Standardsprint wird in 4,5 Sekunden bewältigt. Sofern der Kunde es wünscht, kann auch ein Mild-Hybrid-System an den V8 angedockt werden.

Damit der Aznom Palladium auch wieder zur Ruhe kommt, sind vorne 408 Millimeter große Bremsscheiben mit Sechskolben-Zangen verbaut, hinten unterstützen 380er Scheiben in Kombination mit Vierkolben-Zangen. Verborgen sind die Stopper hinter 22 Zoll großen Vielspeichenfelgen im Turbinendesign. Darauf montiert sind Reifen im Format 285/45.

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Kofferraum als Schublade

Design-Paten für den Palladium sind die großen Limousinen der 1930er Jahre. Bemerkenswert sind die im Look von Schießscharten arrangierten Fenster in den C-Säulen sowie der als Schublade ausgelegte Kofferraum, der immerhin 621 Liter Gepäck schlucken soll. Karosserie und Chassis mit Einzelradaufhängung sind überwiegend aus Stahlblech geformt. Die Fünflenker-Achse hinten und die Vorderradaufhängungen setzten überwiegend auf Aluminium. Dach und Motorhaube aus Karbon sowie verschiedene Anbauteile aus Aluminium und Verbundwerkstoffen sollen zudem helfen, das Gewicht zumindest ein wenig zu reduzieren.

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Bei der Materialauswahl gab es nur den Griff in die Fächer mit den ganz teuren und edlen Stoffen und Lederqualitäten. Gebaut werden vom Aznom Palladium nur zehn Exemplare – jedes davon speziell auf seinen Käufer zugeschnitten. Die sucht Aznom vorwiegend in Nahen Osten und in Russland. Der Palladium ist aber auch für alle europäischen Märkte homologiert. Preise nennt Aznom nicht.

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Fazit

Sind Offroad-Limousinen das nächste Große Ding der Autobranche? Kann sein, schließlich soll neben Aznom auch Daimler eine solche SUL planen (mehr dazu lesen Sie hier). Wir sind gespannt, ob sich diese Karosserie-Mixtur durchsetzen kann.