Die neuen Regularien der EU für Emissionen und Abgas treten zwar erst ab 2027 in Kraft, BMW passt die M-Modelle M5 und XM aber bereits im Frühjahr 2026 darauf an. Die Änderungen betreffen alle Fahrzeuge, die für Märkte in der EU vorgesehen sind, ebenso Länder außerhalb der EU, in denen die EU-Richtlinien zur Emissionserfüllung gelten.
V8 verliert 41 PS
Um den M-Hybrid-Antrieb Euro 7-konform zu machen, wurde vor allem der V8-Verbrenner im Hybridverbund optimiert. Kernstücke sind eine optimierte Motorsteuerung, eine verbesserte Abgasnachbehandlung sowie die Einführung des Miller-Verbrennungsprozesses, der für gesteigerte Effizienz und reduzierte Emissionen sorgt. Unter dem Strich sinkt die Leistung des 4,4 Liter großen Biturbo-V8 dadurch von 585 auf 544 PS. Euro 7 raubt dem V8 also satte 41 PS.
Systemleistung und Fahrleistungsdaten unverändert
Der elektrische Antrieb im M-Hybrid bleibt nach Angaben von BMW unverändert, wird aber softwareseitig optimiert. Unter dem Strich soll mit dem neu abgestimmten Zusammenspiel beider Antriebseinheiten die Systemleistung des BMW M5 unverändert bei 727 PS und 1.000 Nm bleiben. Auch im XM bleibt die Systemleistung mit sogar 748 PS und 1.000 Nm exakt auf dem bisherigen Niveau. In den Fahrleistungsdatenblättern sind keine Veränderungen sichtbar. Fahrdynamisch ändert sich für M5- und XM-Käufer also nichts.
Die Euro 7-Änderungen an den M-Modelle greifen ab März 2026, sind aber bereits in den BMW-Konfigurator integriert. Der M5 als Limousine kostet in der Euro 7-Version ab 145.200 Euro (bisher: 144.000 Euro), der entsprechende Touring ist 2.000 Euro teurer. Für den XM startet die Preisliste ab 185.800 Euro.












