Der Dacia Jogger ist ein Fahrzeug, das sich durch seinen pragmatischen Ansatz auszeichnet. Mit einer Länge von 4,55 Metern bietet er wahlweise fünf oder sieben Sitzplätze. Besonders hervorzuheben ist sein modulares Innenraumkonzept: Die dritte Sitzreihe lässt sich umklappen oder vollständig entfernen, wodurch ein maximales Kofferraumvolumen von bis zu 2.094 Litern entsteht – ideal für große Familien oder Transporte.
Angetrieben wird der Jogger von verschiedenen Motorisierungen: Neben dem TCe 110 Benziner (110 PS) stehen eine LPG-Variante (Eco-G 120) sowie der Hybrid 155 zur Auswahl. Letzterer kombiniert einen 1,8-Liter-Benziner mit einem Elektromotor und erreicht eine Systemleistung von 155 PS. Der Verbrauch liegt je nach Version zwischen 4,5 und 7,5 Litern pro 100 Kilometer, was ihn zu einem der effizientesten Modelle in seinem Segment macht.
Auch preislich bleibt Dacia seiner Linie treu: Der Einstiegspreis für den Basisbenziner liegt bei rund 17.990 Euro, während gut ausgestattete Varianten mit sieben Sitzen zwischen 21.090 und 26.390 Euro kosten. Damit ist der Jogger nicht nur funktional, sondern auch erschwinglich – ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten.
Vergleich mit anderen Modellen
Im Vergleich zu anderen verbliebenen Vans wie dem BMW 2er Active Tourer oder dem Maxus Mifa 9 zeigt sich deutlich die unterschiedliche Zielgruppe des Joggers. Während BMW auf Premium-Features und leistungsstarke Antriebe setzt – etwa Plug-in-Hybride mit bis zu 326 PS –, bleibt Dacia beim Konzept des erschwinglichen Familienautos.
Der Maxus Mifa 9 hingegen richtet sich mit seiner vollelektrischen Auslegung und einem Preis ab knapp 69.000 Euro an eine ganz andere Käuferschicht. Mit einer Reichweite von bis zu 440 Kilometern und luxuriösem Raumkomfort positioniert er sich eher als Shuttle-Fahrzeug denn als klassischer Familien-Van.
Ein weiteres Beispiel ist der Lexus LM, der mit Preisen ab rund 128.000 Euro klar im Luxussegment angesiedelt ist. Seine Zielgruppe sind vor allem gewerbliche Kunden oder Käufer mit höchsten Ansprüchen an Komfort und Exklusivität.
Warum klassische Vans verschwinden
Die schwindende Präsenz klassischer Vans wie dem VW Touran hat mehrere Gründe: Zum einen bieten SUVs eine höhere Sitzposition und vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Übersichtlichkeit – Eigenschaften, die bei vielen Käufern hoch im Kurs stehen. Zum anderen sind SUVs weltweit besser vermarktbar und erzielen höhere Margen für die Hersteller.
Für Modelle wie den Dacia Jogger bedeutet dies jedoch auch eine Chance: Als eines der wenigen verbliebenen Angebote kann er seine Nische besetzen und Käufer ansprechen, die Wert auf Funktionalität legen, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen.





