Zu erkennen ist der neu gestaltete Kühlergrill mit feiner Gitterstruktur und angepasstem Bronco -Schriftzug. Diese Ausführung gab es in der aktuellen Baureihe bisher nicht. Die Frontstoßstange entspricht bekannten Varianten aus Badlands und Heritage.
Fahrwerk, Räder und Offroad-Komponenten
Der Prototyp nutzt Komponenten aus dem HOSS-3.0-Fahrwerk mit Fox-Dämpfern. Diese Kombination ist oberhalb der Standardfahrwerke angesiedelt und unterhalb der Raptor-Ausführung. Die Räder zeigen ein neues Design mit tief ausgeformten Speichen, ausgelegt für Beadlocks. Montiert sind Goodyear Territory RT in den Dimensionen des Sasquatch-Pakets.
Zusätzlich sind neue Seitenschweller zu erkennen, die als Rockslider ausgeführt sein können und den Unterboden im Gelände schützen. Die vorderen Kotflügelverbreiterungen sind leicht angepasst, ergänzt durch neue Schmutzfänger. Die hinteren Verbreiterungen sind teilweise verdeckt.
Am Unterboden sind zusätzliche Kunststoffelemente montiert. Diese dienen bei Testfahrten als Referenzpunkte zur Messung von Federweg, Bodenfreiheit und Bewegungen des Fahrwerks. Die Fahrzeuge wurden gezielt über Verschränkungspassagen und tiefe Senken bewegt. Einzelne Bauteile im Fahrwerksbereich deuten auf Änderungen an der Geometrie hin. Das kann mit veränderten Einbauräumen zusammenhängen, etwa durch zusätzliche Komponenten im Antriebsstrang.
Innenraum mit neuen Materialien
Im Innenraum ist ein überarbeitetes Armaturenbrett zu sehen. Es nutzt neue Materialien und trägt Ziernähte im oberen Bereich. Diese Ausführung ist bisher nur aus Varianten wie Raptor oder Sondermodellen bekannt und fehlt in den regulären Ausstattungslinien.
Weitere Bereiche des Innenraums sind nicht erkennbar.
Antrieb und mögliche Hybridlösung
Beim Antrieb ist weiterhin mit dem 2,3-Liter-EcoBoost als Einstieg zu rechnen. Darüber hinaus dürften die V6-Biturbo-Motoren mit 2,7 und 3,0 Litern im Programm bleiben.
Eine Hybridversion ist angekündigt. Ford-Boss Jim Farley bestätigte entsprechende Pläne. Als technische Grundlage gilt eine Lösung mit in das Getriebe integriertem Elektromotor in Kombination mit dem 2,3-Liter-Turbomotor, wie sie Ford bereits in anderen Baureihen einsetzt.
Position im Modellprogramm
Der gezeigte Prototyp basiert erkennbar auf Komponenten der Badlands-Variante, liegt in der Ausstattung aber darüber. Das spricht für eine zusätzliche Ausstattungsstufe zwischen Badlands und Raptor.
Der Bronco bleibt als klassischer Geländewagen mit Leiterrahmen positioniert und tritt weiterhin gegen Modelle wie den Jeep Wrangler an.





