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Mini Facelift 2021
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Mini Facelift 2021 Modellpflege zum Geburtstag

Feine Retuschen beim Facelift der Mini Zwei und Viertürer: Geglättetes Gesicht, LED-Scheinwerfer, Brexit-Rückleuchten jetzt serienmäßig, weiteres gegen Aufpreis.

Pünktlich zum 20. Geburtstag des New Mini machen sie Generation drei nach dem 2018er-Lifting jetzt nochmal frisch. Nicht dass die aktuellen Typen jemals schal rübergekommen wären, aber man muss ja stets im Flow bleiben. Deshalb dachten sich die Münchner mit dem Oxford-Akzent jede Menge Überraschungen aus, krempelten Hatch und Viertürer auf links. Ohne Rücksicht auf Verluste. Scherz – im Gegenteil, die Verkäuferschulung für Gen.3 MkIII ist nach einem kleinen Teller Konferenzkekse und anderthalb Tassen Filterkaffee durch.

Der größte Brüller der Modellpflege ist die Glättung der Front mittels dominanterem Hexagonal-Rahmen und die Entlassung der Positions-/Nebelscheinwerfer in der Frontschürze. Sie ersetzt eine glatte Fläche plus senkrechtem Luftdurchlass. Die modifizierten Scheinwerfer strahlen serienmäßig als Voll-LED, optional in Matrix-Technik inklusive blendfreien Fernlicht und Abbiegelicht plus – tata! – Schlechtwetterlicht, dem modernen Neffen des Nebelscheinwerfers.

Frische Farben, weniger Chrom

Überhaupt groovt der Neue mit dem fortschreitenden Entfall von Chrom und ein paar Sicken und Kanten als Unterscheidungsprüfung für die ganz harten Insider. Sie werden auch bei der Lackierung der breiten Querspange in Wagenfarbe aufmerken und bei den neuen Farben endgültig ekstatisch: Graumetallic, blaumetallic und gelb (letzteres zunächst nur fürs Cabrio) sowie einen speziellen, individuellen Farbverlauf fürs Dach. Noch keine Ekstase? Dann jetzt, denn die Farben heißen in Wirklichkeit Rooftop Grey metallic, Island Blue metallic, Zesty Yellow und als Highlight Multitone Roof.

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Gelb gibt es zunächst nur für das Cabrio, das Stoffverdeck kommt auf Wunsch mit Union Jack.

Das Cabrio behält sein Stoffverdeck und das gibt’s ja immerhin mit Union Jack. Union Jack? Da war doch was. Richtig, die auffälligen Mini-Rückleuchten, gewähren die kultige Reverenz an den Brexit zukünftig serienmäßig. Genauso serienmäßig wie das weitgehend entchromte Interieur, bei dem die entfeinerten Luftauslässe auffallen. Früher mit Umrandung kommen sie jetzt schmucklos ohne.

Dafür sieht das griffige, hochwertige Lenkrad mit umgestalteten Bedienfeldern etwas anders aus und ist beheizbar, optional informiert ein Multifunktional-Instrumentendisplay, das 8,8-Zoll-Zentraldisplay kommt klavierlackumrahmt und zart umstrukturiert unter anderem mit Wischfunktion. Erweiterte Ambientelicht-Möglichkeiten, Stop-and-Go-Funktion beim ACC sowie Spurverlassenswarnung, neue Aluräder und modifizierte Kotflügelverkleidungen runden die Neuerungen beim Facelift ab.

Zusatzventil fürs Adaptivfahrwerk

Noch nicht erfahren können wir die kontinuierlich frequenzselektive Dämpfung, Bestandteil des Adaptivfahrwerks. Es arbeitet nach wie vor nicht aktiv geregelt adaptiv, sondern grundsätzlich nur mit zwei wählbaren Dämpferhärten. Zukünftig soll ein auf der Zugstufenseite wirkendes Zusatzventil innerhalb von rund 50 Millisekunden Druckspitzen glätten, die Dämpferkräfte ohne Funktionseinbußen um bis zu 50 Prozent reduzieren und damit die Fahrpräzision erhöhen. Das Adaptiv-Fahrwerk ist für alle Modelle mit Ausnahme One First, One und Cooper SE verfügbar.

Elegante Überleitung zu den Motoren, die sich komplett revidiert präsentieren. Abschluss-Scherz, alles bleibt wie gehabt. Das komplett Euro 6d-konforme Programm startet bei 75 PS, steigert sich über 102 und 136 PS (alles 1,5-Liter-Dreizylinder) bis zum Zweiliter-Vierzylinder mit 178 PS (Cooper S) und 231 PS (John Cooper Works). Der vollelektrische Cooper SE entwickelt nach wie vor 184 PS. Diesel? Keine. Aber elektrische Parkbremse. Und damit stoppen wir.

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Fazit

Beim Facelift für die dritte Generation geht es Mini behutsam an. Die retuschierte Front und neue Farben zählen zu den augescheinlichsten Neuerungen. Innen gibt es weniger Chrom und ein umgestaltetes Lenkrad. Das Fahrwerk bekommt ein kleines Technik-Update, bei den Motoren ändert sich nichts.

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