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vonMercier Arosa: Hovercraft als Sportwagen

von Mercier Arosa Luftschloss auf Luftkissen

Ein Hovercraft im Stil eines Supesportwagens – das ist bereits seit 2014 die Idee von Michael Mercier. Bis heute hat das Luftkissenboot von Mercier Arosa aber noch nicht abgehoben.

Michael Mercier und Chris Jones hatten den Traum ein Luftkissenboot zu bauen, das gezeichnet wie ein Supersportwagen in seinem Segment Maßstäbe setzen sollte. Erste Pläne wurden 2014 als Mercier-Jones Supercraft vorgestellt. Bestellungen wurden bereits angenommen, erste Auslieferungen waren für das 2015 geplant. Das Jahr 2015 kam, der Supercraft nicht. Dann wurde es ruhig um das Projekt. Jetzt ist es wieder da.

Aus dem Mercier-Jones Supercraft wurde das von Mercier Arosa. Chris Jones ist raus. Der Ansatz bleibt unverändert. Das Arosa Hovercraft ist das erste amphibisches Luxusfahrzeug, das über Land und Wasser gleitet und Elemente von Sportwagen, Offroadern, Speedbooten und Flugzeugen in sich vereint. Der offen gestaltete Zweisitzer platziert seine Passagiere auf lederbezogenen Sportsitzen hintereinander. Eine kleine Scheibe bietet Wind- und Wetterschutz. Wo am Sportwagen die Vorderräder sitzen, positioniert der Arosa seine seitlichen Steuerturbinen. Die flach gezeichnete Karosserie wird aus Kohlefaserlaminat geformt und spannt sich über ein Aluminiumgerüst. Neben der Kabine schaffen Holzbeplankungen den Brückenschlag zum Bootsbau.

Hovercraft mit Hybridantrieb

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Der Verbrenner im Heck treibt einen Generator an. Die Rotoren werden dann elektrisch betrieben.

Beim Antrieb setzt von Mercier zeitgemäß auf Hybridtechnik. Die drei Rotoren selbst werden von Elektromotoren in Bewegung versetzt. Die notwendige Energie liefert ein Verbrenner im Heck, der über einen Generator eine Pufferbatterie befeuert. Aktuelle Leistungsdaten werden nicht genannt. Aus einer früheren Projektphase sind eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 130 km/h, eine Reichweite von etwa 200 Kilometer sowie eine Schwebehöhe von 18 Zentimeter überliefert. Gesteuert wird der Antrieb by-Wire. Zudem soll der Arosa ganz neue Maßstäbe bei der Manövrierfähigkeit für Luftkissenboote setzen, aber dennoch leicht zu steuern sein. im Cockpit finden sich dazu zwei Pedale, ein Gashebel und ein unten abgeflachtes Momo-Sportlenkrad. Ein großes Display versorgt den Fahrer mit allen relevanten Informationen.

Wie und wann der von Mercier Arosa tatsächlich über den Grund schwebt bleibt weiter offen. Zuletzt wurden Preise von rund 75.000 Dollar genannt und bei Bestellung 8.500 Dollar Anzahlung gefordert. Das galt allerdings für die Auslieferungen im Jahr 2015. Vorbestellt werden kann der Arosa immer noch. Lieferdaten werden aber nicht genannt. Noch im Mai 2021 war Michael Mercier davon überzeugt bereits ab Ende August 2021 liefern zu können. Gesucht werden allerdings immer noch Investoren.

Fazit

Ob aus dem von Mercier-Luftkissenboot irgendwann mehr wird als eine Luftnummer muss die Zeit zeigen. Zudem erscheint das Einsatzspektrum eines Supersport-Hovercrafts doch sehr eingeschränkt. Auf den Boulevards dieser Welt kann man damit nicht vorfahren.