Renault-Pick-up auf Dacia-Duster-Basis: Niagara Pick-up kommt noch 2026

Renault bringt Niagara Pick-up
Renault-Pick-up auf Dacia-Duster-Basis

ArtikeldatumVeröffentlicht am 20.05.2026
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Renault hat den Namen seines kommenden Pick-ups für den lateinamerikanischen Markt bestätigt. Das neue Modell trägt die Bezeichnung Niagara und soll am 10. September 2026 offiziell vorgestellt werden. Mit dem Niagara baut Renault seine Modellpalette in Südamerika weiter aus. Dort gehören kompakte Pick-ups seit Jahren zu den wichtigsten Fahrzeugsegmenten. Vor allem in Brasilien und Argentinien werden Fahrzeuge dieser Klasse sowohl privat als auch gewerblich genutzt. Renault verweist bei der Ankündigung auf eine robuste Auslegung, moderne Technik sowie eine vielseitige Nutzbarkeit im Alltag.

Nachfolger für den Duster Oroch

Der neue Pick-up dürfte zugleich die Nachfolge des Renault Duster Oroch antreten. Das Modell wurde 2015 vorgestellt und basierte technisch auf dem damaligen Duster. Für den Pickup verlängerte Renault den hinteren Fahrzeugbereich deutlich und kombinierte die viertürige Kabine mit einer offenen Ladefläche. Der Oroch blieb ausschließlich in Südamerika im Programm und positionierte sich zwischen klassischen Lifestyle-Pick-ups und günstigen Nutzfahrzeugen. Vom neuen Niagara hat Renault bislang nur ein Bild der Heckklappe und ein kurzes Teaservideo (siehe unten) veröffentlicht.

Auch beim Niagara spricht vieles für eine enge technische Verwandtschaft mit dem aktuellen Duster beziehungsweise der modularen Plattform der Renault-Dacia-Allianz. Renault selbst nennt zwar noch keine technischen Details, verweist jedoch auf die neue internationale Architektur, die bereits 2023 mit dem Niagara Concept angekündigt wurde. Die Studie (siehe Bildergalerie) zeigte damals einen kompakten Viertürer mit kurzer Ladefläche, hoher Bodenfreiheit und markant ausgeformten Kunststoffbeplankungen.

Mit Hybrid-Allrad?

Technisch stellte Renault beim Niagara Concept einen sogenannten Doppel-Hybridantrieb in Aussicht. Vorgesehen war eine Kombination aus einem Verbrennungsmotor mit 48-Volt-Mildhybridtechnik an der Vorderachse sowie einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse. Im Dacia Duster Hybrid-G 150 4x4 kommt genau eine solche Technik zum Einsatz. Möglich erscheint auch ein einfacherer Antriebsmix mit konventionellen Benzinmotoren, die für den Südamerika-Einsatz in Flex-Fuel-Technik für den Betrieb mit Ethanol ausgelegt werden.

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