MQB - der geniale SUV-Baukasten von Volkswagen

So wird aus dem VW T-Roc ein Skoda Karoq

VW T-Cross Foto: auto motor und sport 34 Bilder

Seit 2012 setzt Volkswagen den Modularen Querbaukasten (MQB) ein. Konzernweit entstehen auf dieser Plattform immer mehr Derivate, seitdem SUV boomen bieten VW, Audi, Skoda und Seat auf ein und der derselben Plattform immer mehr neue SUV-Modelle an. Wir zeigen, wie die neuen MQB-SUV von VW verwandt sind.

Der MQB für die quereingebauten Motoren lässt eine flexible Plattform zu, bei der lediglichder Abstand von Gaspedal und Radmitte vorn festgelegt ist. Im Bereich der Kleinwagen, also der Polo-Größe, ist der MQB A0 im Einsatz und in der Kompaktklasse (Golf) der MQB A1. Es geht noch eine Nummer größer, der Unterbau, der den VW Tiguan trägt, nennt sich MQB A2.

Audi-, Seat-, Skoda- und VW-SUVs auf MQB A0

Als erstes Modell der MQB A0-Plattform ging Seat mit dem Ibiza an den Start, es folgt bei den SUV der Arona. Ende 2017 kommt der spanische SUV auf den Markt, wird zusammen mit den Q2 im Seat-Werk in Martorell gebaut. Der Seat Arona rollt dort als Fronttrieber vom Band, Allrad ist bei den besser motorisierten Modellen möglich. Den Kraftschluss stellen Fünf- und Sechsganggetriebe sowie ein Siebengang-DSG her. Premiere dürfte der Seat Arona dann auf der IAA 2017 feiern.

Audi wird 2018 eine neue Generation des Q3 auf den Markt schicken. Nicht nur, um mit der Konkurrenz von Mercedes GLA und BMW X1 mitzuhalten, sondern auch, um die bockstarke Konkurrenz im eigenen Hause im Zaum zu halten. Dazu muss er sich noch deutlich zum neuen Audi Q2 hin abgrenzen. Seine Länge wächst von 4,39 auf 4,45 Meter, der Radstand von 2,60 auf 2,65 Meter. Das bedeutet mehr Platz im Innenraum, auch weil die Breite um 5 Zentimeter zulegt. Da die Höhe gleichbleibt wird der Q3 dynamischer wirken.

VW T-Cross Breeze
Mit der T-Cross-Studie Brezze gab VW einen ersten Ausblick auf den T-Cross.

Bei Volkswagen rollt auf der A0-Plattform der VW T-Cross vom Band. Der Polo-SUV wird 2018 auf den Markt kommen und sich optisch als kleiner Tiguan mit 4,133 Metern Länge präsentieren. In Sachen Motorisierung startet es bei der Einstiegsmotorisierung mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder und endet bei Zweiliter-Turbo im GTI – so zumindest bei Motorenspender VW Polo.

Tragen T-Cross oder Arona ein Skoda-Badge, so steht als Modellnahme „Polar“ auf der Heckklappe. Der kommt 2019 auf den Markt und sein Name ist noch nicht fix. Immerhin haben die Tschechen ihn sich schützen lassen. Als Skoda Polar ersetzt der SUV die Kombiversion des kommenden Fabia.

VW T-Roc, Seat Ateca und Skoda Karoq auf MQB A1

Bei der A1-Ausbaustufe bleibt Audi mit dem Q5 außen vor. Der Ingolstädter basiert auf dem Modularen Längsbaukasten (MLB). Auch Seat prescht hier vor. Der Ateca ist bereits im Markt, eine für Offroad optimierte X-Perience- sowie eine sportliche FR-Version gibt es ebenfalls schon. Die 290 PS starke Cupra-Edition ist bereits in der Mache, erste Erlkönige sind schon gesichtet worden.

Bei Volkswagen rollt der Golf-SUV, seines Zeichens T-Roc, zur IAA ins Licht der Öffentlichkeit. Auch das Modell haben wir schon ungetarnt erwischt.

Skoda Yeti
Der Skoda Yeti II wird deutlich größer.

Der VW T-Roc kommt auf 4,30 Meter und 412 Liter Kofferraumvolumen. Seine Bodenfreiheit beträgt 15 Millimeter mehr als beim Golf. Allrad ist gesetzt, ein Schlechtwege-Fahrwerk mit verstellbaren Dämpfern ebenso. Größe Räder zieren die Radkästen und den Kraftschluss bewerkstelligen DSG oder eine Sechsgang-Handschaltung. Motorseitig startet es beim 1,0-Liter-Dreizylinder mit 115 PS, es folgen 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS sowie der Zweiliter-Turbo mit Leistungsstufen zwischen 190 und 400 PS. Allerdings steht die 400-PS-GTi-Version noch nicht fest.

Dann fehlt im Reigen der drei MQB A1-SUV-Modelle nur noch der Skoda Karoq. Auch er wird Ende 2017 auf den Markt kommen und soll im Vergleich zu seinen Konkurrenten etwas größer ausfallen. 4,382 Meter Länge stehen ihm zu Buche., Der Yeti II legt im Vergleich zum Vorgänger um mehr als 10 Zentimeter in der Länge, um 3 Zentimeter in der Breite und um 4 Zentimeter in der Höhe zu. Allrad ist als Option erhältlich. Als Motoren sind der 1,4-Liter-TSI mit 125 bis 150 PS verfügbar sowie Dieselmotoren zwischen 115 und 150 PS vorgesehen.

Auf MQB A2 stehen Kodiaq, Tiguan und der Seat "Vigo"

Bei den größten MQB-SUV gibt es auch nur einen Dreiklang aus VW, Seat und Skoda. Der VW Tiguan und sein großer Brude Allspace sind ebenso wie der Skoda Kodiaq schon im Markt. Letzterer verfügt bereits über eine Offroad-Version „Scout“ und eine sportliche „Sportline“, auch ein Coupé wird kommen. Wann? 2019. Einen ersten Ausblick gab es aber schon auf der Shanghai Auto Show mit dem Vision E.

Seat SUV
Der dritte Seat-SUV auf MQB-A2-Basis könnte Vigo heißen.

Und was kommt von Seat? Nun, die Spanier bauen natürlich auch einen SUV auf MQB-Basis. Sein Name? Steht noch nicht fest. Als mögliche Namen könnten "Seat Formentor", "Seat Barna", "Seat Formentera", "Seat Vigo" oder "Seat Mallorca" dienen, alle Namen hat sich Seat unlängst schützen lassen. Fest steht jedoch: Der Seat Vigo kommt 2018 auf den Markt und wird als 5- und 7-Sitzer angeboten, in der Basisversion ausschließlich mit Frontantrieb.

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